Sind Games zu billig?

    User-Diskussion24. September 2018, 15:00
    154 Postings

    Mit immer mehr DLCs und Mikrotransaktionen wollen Spielehersteller Geld machen. Aber könnte man dem nicht entgegenwirken, wenn Games teurer werden?

    Seit Jahren versuchen Gamehersteller mit zusätzlichen Transaktionen mehr Geld mit ihren Produkten zu machen als nur durch den regulären Verkauf. Zunächst begann man kostenpflichtige DLCs anzubieten, seit einiger Zeit versucht man die Gamer dazu zu bringen, Mikrotransaktionen für Waffen, Outfits und so weiter zu tätigen – nicht ganz ohne Kritik. Es ist nicht so, als wären 60 Euro für ein Vollpreisgame günstig, doch die Verkaufspreise von Computerspielen stagnieren seit mindestens 15 Jahren und haben sich auf diesem Preisniveau eingependelt.

    Und das, obwohl Entwicklungskosten für Blockbuster-Games wie zum Beispiel "GTA" enorm gestiegen sind – "GTA" soll inklusive Marketingkosten rund 265 Millionen Dollar verschlungen haben. Hohe Personalkosten, Infrastruktur, das alles muss durch Verkäufe abgedeckt werden. Doch wie soll das funktionieren, wenn der Preis der Games nicht ansteigt?

    Hinzu kommt, dass Computerspiele einem enormen Preisverfall unterliegen. Nur wenige Monate nach Erscheinung kann man AAA-Titel um 30 oder 40 Euro erstehen. Da liegt es auf der Hand, dass die Entwickler versuchen, auf Umwegen ihre Produktionskosten zu decken. Und das geht nicht nur dadurch, dass man Games nun digital kaufen kann.

    Wie viel würden Sie für ein Game zahlen?

    Sind Videospiele zu billig, oder passt der Preis? Würden Sie mehr bezahlen, wenn es dafür keine DLCs und Mikrotransaktionen mehr gibt? (rec, 24.9.2018)

    • Wie viel Geld würden Sie für ein Computerspiel ausgeben?
      foto: nintendo

      Wie viel Geld würden Sie für ein Computerspiel ausgeben?

    Share if you care.