Apple: Neuer Einsteiger-Laptop soll kleines Macbook ersetzen

    11. September 2018, 08:07
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    Samt Fingerprint-Reader aber ohne Touch-Tasten – Auch indirekter Nachfolger des Macbook Air

    Für seinen jährlichen Hardware-Event im Herbst hat sich Apple einiges vorgenommen: Glaubt man aktuellen Gerüchten, so wird der iPhone-Hersteller am Mittwoch einen regelrechten Schwall an neuer Hardware vorstellen. Von drei neuen iPhones bis zu einem frischen iPad Pro oder überarbeiteten Apple Watches soll dabei die Palette reichen. Noch nicht endgültig geklärt ist, ob Apple den Event auch gleich nützt, um neue Laptops vorzustellen, oder ob man hier noch auf einen späteren Termin wartet. Klar ist aber, dass Apple derzeit auch in diesem Bereich an größeren Neuerungen arbeitet.

    Umbau

    Laut einer aktuellen Notiz des angesehenen Apple-Analysten Ming-Chi Kuo will das Unternehmen das untere Ende seiner Notebook-Reihe neu aufstellen. Bereits vor einigen Wochen war durchgesickert, dass Apple einen Nachfolger für das Macbook Air entwickelt, der preislich noch unter dem aktuell günstigsten Macbook mit 12-Zoll-Bildschirm angesiedelt sein soll. Kuo betont nun, dass das neue Modell nicht nur das bisherige Macbook Air sondern auch das kleinste Macbook ersetzen soll.

    Fingerprint

    Der neue Einsteiger-Laptop soll unter anderem mit TouchID aufwarten können, also einen Fingerprint Reader enthalten. Auch von einem hochauflösenden Display ist die Rede, das bisherige Macbook Air ist ja das letzte Gerät in Apples Hardwareriege ohne einen solchen. Die von der Macbook-Pro-Reihe bekannten Touch-Buttons sollen hingegen nicht übernommen werden – was aber alleine schon aus Kostengründen auch nicht zu erwarten war.

    Abwarten

    Auf einen konkreten Preis will sich Kuo dabei nicht festlegen. Vor einigen Wochen war von 1.200 US-Dollar zu hören, bei Bloomberg ging man sogar von knapp unter 1.000 US-Dollar aus. Zumindest letzteres wäre erheblich günstiger als das bisher günstigste Macbook, das ab 1.300 US-Dollar verkauft wird. (red, 11.9.2018)

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      foto: apa/dpa/michael kappeler
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