Ermittlungen gegen Wiener Parksheriffs: Mehr als zehn Verdächtige

    7. September 2018, 13:29
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    Laut Wiener Polizei sind es aber weniger als 20 Personen

    Wien – Die Ermittlungen gegen Wiener Parksheriffs, die Parkstrafen gelöscht haben sollen, betreffen im Endeffekt mehr als zehn, aber weniger als 20 Verdächtige. Das sagte Manfred Reinthaler, Vorstand des Büros für Öffentlichkeitsarbeit der Wiener Polizei, am Freitag. Sieben Verdächtige seien derzeit fix, "aber es werden wohl noch einige dazukommen".

    Die verdächtigen Mitarbeiter der Wiener Parkraumüberwachung (MA 67) sollen missbräuchlich eigene Parkstrafen oder solche von anderen Betroffenen gelöscht haben. Zwei der sieben Verdächtigen wurden bereits entlassen, die fünf anderen vom Dienst freigestellt. Reinthaler zufolge liefen die Einvernahmen am Freitag weiter.

    Insbesondere geht es bei den Verdächtigen darum, nähere Aufschlüsse über die Tatintensität und die innere Tatseite – sprich die Motivation und das Wissen über die Rechtswidrigkeit des eigenen Vorgehens – zu erlangen. Nicht zuletzt davon hängt letztlich die disziplinäre Maßnahme ab. Reinthaler machte darauf aufmerksam, dass es eine Fülle an disziplinären Maßnahmen je nach Schwere des Vergehens gibt. Am Montag wollen die Polizei und die MA 67 ein Update über den Stand der Ermittlungen veröffentlichen. (red, APA, 7.9.2018)

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