Festnahme nach Todesdrohungen gegen Journalisten in den USA

    30. August 2018, 20:42
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    Anti-Medien-Wortwahl Trumps benutzt

    Washington – Die US-Bundespolizei hat einen Mann aus Kalifornien festgenommen, der gegen Mitglieder der Redaktion der Zeitung "Boston Globe" Todesdrohungen ausgestoßen haben soll. Gleichzeitig hatte er die Journalisten unter Nutzung der Wortwahl Donald Trumps als "Feinde des Volkes" bezeichnet, wie der "Boston Globe" selbst am Donnerstag berichtete.

    Der "Boston Globe" hatte Mitte August eine Kampagne gestartet, mit der die Zeitung den Anti-Medien-Feldzug des US-Präsidenten begegnen wollte. Der Initiative schlossen sich mehr als 300 Zeitungen in den USA an, die alle Kommentare gegen den Medienhass Trumps veröffentlichten. Der "Boston Globe" erhielt daraufhin unter anderem Bombendrohungen.

    Trump benutzt den Begriff "Feinde des Volkes" zur Beschreibung der kritisch über ihn berichtenden Medien regelmäßig, zuletzt an diesem Donnerstag auf Twitter. Ein Großteil seiner eigenen Administration distanziert sich allerdings von der Wortwahl des Präsidenten. (APA, 30.8.2018)

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