Bei diesen Sehenswürdigkeiten heißt es: "Fotografieren verboten!"

    31. August 2018, 11:16
    17 Postings

    Taj Mahal, Sixtinische Kapelle oder Eiffelturm zählen zu den meist fotografierten Sehenswürdigkeiten der Welt. Dass das Fotografieren aber ausgerechnet dort teilweise verboten ist, wissen die wenigsten.

    Wir allen kennen die Postkartenmotive Taj Mahal, Sixtinische Kapelle oder Eiffelturm. Immerhin zählen sie zu den meist fotografierten Sehenswürdigkeiten der Welt. Dass das Fotografieren aber ausgerechnet dort teilweise verboten ist, wissen die wenigsten. Ein Foto-Dienstleister hat die Details zusammengefasst.

    foto: shutterstock

    Das Mausoleum des Taj Mahal in Indien:

    Es ist das bekannteste Bauwerk Indiens und sicher das berühmteste Mausoleum weltweit. Aufnahmen von Touristen vor dem Taj Mahal gibt es unzählige. Wohl gemerkt – davor. Denn dort und in den umgebenen Gärten darf ohne Einschränkungen geknipst werden. Aber Achtung: Im innersten Mausoleum ist das Fotografieren strengstens verboten. Zur Vorsorge müssen Besucher Kameras und Stative beim Betreten abgeben. Handys müssen lautlos oder ganz ausgeschaltet werden.

    foto: shutterstock

    Westminster Abbey in London:

    Die gotische Kathedrale in London gilt als die Kirche der Könige. Kein Wunder: Seit Jahrhunderten lassen sich hier Mitglieder der britischen Königsfamilie trauen. Fans von Prinz William und Herzogin Kate müssen jetzt stark sein. Es ist nicht gestattet, innerhalb der Kirche Fotos zu machen. Auf der Webseite heißt es, man wolle, dass Besucher die einmalige Schönheit und Geschichte des Gotteshauses live erleben.

    foto: shutterstock

    Rotlichtbezirk in Amsterdam:

    Ein Besuch in den Niederlanden, speziell in Amsterdam, steht auf der Bucket List vieler Reisenden. Neben Rijksmuseum und Prinsengracht steht bei vielen Besuchern auch das Rotlichtviertel auf dem Programm. Zwar ist es dort erlaubt, die Straßen zu fotografieren, laut Amsterdamer Besucherportal nicht aber die Damen in den Fenstern. Zum Schutz, nicht nur vor Fotos, sondern auch vor Taschendieben, wird ein Großteil des Bezirks 24 Stunden mit – ironischerweise – Kameras überwacht.

    foto: shutterstock

    Sixtinische Kapelle im Vatikan:

    Tag für Tag strömen unzählige Besucher durch die heiligen Hallen des Vatikanischen Museums, zu dem die Sixtinische Kapelle mit dem Deckengemälde "Die Erschaffung Adams" gehört. Aber auch hier gilt laut offizieller Webseite: Bitte im fotografischen Gedächtnis speichern. Wer beim Knipsen in der Kapelle erwischt wird, dem droht der Rausschmiss oder die Wegnahme der Kamera. Auf Instagram tauchen unter dem Hashtag #SixtinischeKapelle bzw. #SistineChapel trotzdem einige Schnappschüsse auf – nicht zuletzt von Papst Franziskus selbst – aber er hat dafür bestimmt den Segen Gottes.

    foto: shutterstock

    Eiffelturm in Paris:

    Tatsächlich wahr: Das wohl meistfotografierte Motiv Frankreichs darf nur tagsüber abgelichtet werden. Dieses Verbot bezieht sich eigentlich nicht auf das Bauwerk selbst. Es ist nämlich laut Société d’Exploitation de la Tour Eiffel "nur" verboten, den beleuchteten Eiffelturm zu fotografieren und das Bild anschließend kommerziell zu verbreiten. Der Grund: Die Beleuchtung ist urheberrechtlich geschützt. Möglich ist, auf dem Blog oder Instagram-Kanal das entsprechende Copyright der Beleuchtung anzugeben, den Turm im Dunkeln ohne Anstrahlung zu knipsen oder den Schnappschuss ganz old school ins Fotoalbum zu kleben. Wer allerdings gegen das Verbot verstößt, muss im schlimmsten Fall mit einer Unterlassungsklage rechnen. (red, 31.8.2018)

    Quelle: MyPostcard

    Share if you care.