Acer zeigt leichtesten Laptop und neues Chromebook

    29. August 2018, 14:07
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    Zweites VR-Headset für Windows und irrer "Thron" für Gamer vorgestellt

    Der taiwanische Elektronikhersteller Acer hat seinen Auftritt auf der IFA in Berlin mit einer Barrage an Neuvorstellungen eröffnet. Diverse Produktreihen werden erneuert. Mit dabei sind der nach Angaben des Unternehmens leichteste 15-Zoll-Laptop der Welt und ein irrer "Thron" für passionierte Videogamer.

    Swift 5 mit 990 Gramm

    Es ist das Modell Swift 5 (SF515-51T), das mit einem Gewicht von 990 Gramm leichter als sämtliche Konkurrenz in diesem Größenbereich sein soll. Mit einem weniger als sechs Millimeter schmalen Rahmen soll der Full-HD-Bildschirm (1.920 x 1.080 Pixel) fast 88 Prozent der Gehäuseklappe einnehmen. Unter der Haube werken Core-i7 und i5-Prozessoren der von Intel gerade erst enthüllten Mobilgeneration "Whiskey Lake". Verpackt ist die Hardware in eine Magnesium-Aluminium-Legierung, die Dicke wird mit 15,9 Millimeter angegeben.

    foto: acer
    Acer Swift 5

    Vorinstalliert ist Windows 10. Für schnelleren Login gibt es auch einen Fingerabdruckscanner. Bis zu 16 GB RAM und zwei NVMe-SSDs lassen sich verbauen, es gibt auch Varianten mit MX150-GPU von Nvidia. Es gibt einen USB 3.1-Anschluss mit Typ-C-Buchse. Er unterstützt Dateitransfers mit bis zu 10 Gbit/s und dient auch zur Stromversorgung. Weiters sind zwei USB-A-Ports (3.1) und eine HDMI-Buchse vorhanden.

    Auf die neuen Intel-CPUs aufgerüstet wurden auch die 14-Zoll-Ausgaben des Swift 5. Die neuen Swift 3-Laptops wurden weiter verschlankt und bieten nun optional auch LTE-Anbindung. Die 15-Zoll-Ausgaben des Swift 5 kommen im Dezember ab 1.200 Euro in den Handel. Die 14-Zoll-Versionen werden ab 1.000 Euro erhältlich sein.

    foto: acer
    Acer Swift 3

    Chromebook 514

    Auch ein frisches Chromebook hat man im Portfolio. Das Modell 514 bietet ein mattes 14-Zoll-Display mit Full HD-Auflösung, das optional auch mit Touchsensor ausgerüstet ist. Bedient wird es hauptsächlich über ein verglastes Touchpad. Für schönere Videokommunikation soll eine HDR-fähige Webcam ermöglichen. Bei den Ports ist man sparsam, es gibt einen USB 3.1-Anschluss (Typ C), der auch zum Aufladen des Akkus verwendet wird.

    Der Chrome OS-Laptop richtet sich vor allem an Businesskunden sowie an Schüler, Studenten und Lehrkräfte. Zu haben ist es ab Oktober und kostet in der Mindestausstattung 500 Euro.

    foto: acer
    Acer Chromebook 514

    VR-Headset Ojo 500

    Nachdem man schon im Vorjahr ein "Mixed Reality"-Headset veröffentlicht hat, folgt jetzt eine neue Generation. Diese hat nun auch einen Namen, nämlich Ojo 500, erhalten. Die VR-Brille, die mit zwei Controllern kommt, bietet vor allem neue Komfortfunktionen.

    Kopfhörer sind nun integriert, bedecken die Ohren des Nutzers aber nicht vollständig. Mit einer "Soundpipe"-Technologie verspricht man aber eine gezielte Beschallung für immersiven Sound. Die Polsterung des Headsets ist nun abnehmbar, maschinenwaschbar und je nach Vorliebe weich oder härter, wobei nur mit letzterer Variante die "Soundpipe" nutzbar ist.

    foto: acer
    Acer Ojo 500

    Die Displayabstimmung erfolgt automatisch durch die Messung des Augenabstandes des Nutzers. Im Gehäuse steckt auch ein Mikrofon. Wer nach längerer VR-Nutzung eine Abkühlung braucht oder das Gerät reinigen will, kann außerdem die Vorderseite hochklappen.

    Das Ojo 500 bringt zwei Displays mit einer Diagonale von 2,9 Zoll mit, die auf eine Auflösung von insgesamt 2.880 x 1.440 Pixel kommen. Das Sichtfeld wird mit 100 Grad angegeben, geliefert wird eine Bildwiederholrate von 90 Hertz. Angeschlossen wird das Headset, wie schon sein Vorgänger, über einen USB 3.0- und einen HDMI-Anschluss. Die Kabellänge von vier Metern soll ausreichenden Bewegungsspielraum garantieren.

    In den europäischen Handel soll das Ojo 500 im November kommen. Als Preispunkt werden 500 Euro genannt.

    foto: acer
    Predator Thronos

    Gigantischer Gamer-Thron

    Auch auf der Gaming-Front tut sich allerlei neues. Die Nitro-Linie wird um frische Notebooks aufgestockt. Die Flaggschiff-Reihe Predator bekommt weitere Monitore mit Support für Nvidia GSync bzw. AMDs Freesync. Für das meiste Feedback sorgt allerdings der Predator Thronos, ein riesiger "Gamer-Thron" mit Platz für mehrere Bildschirme sowie Neigungs- und Vibrationsfunktion (zum Artikel). (red, 29.08.2018)

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