"Generation Zero" könnte der Shooter-Geheimtipp für 2019 sein

Ansichtssache29. August 2018, 10:18
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1980er-Roboterinvasion setzt auf Mischung aus "Horizon: Zero Dawn" und "Stranger Things"

Im Rummel der Gamescom zwischen Raytracing-Hype und Siedler-Fieber hat der Stockholmer Entwickler Avalanche Studios einen Retro-Sci-Fi-Shooter vorgestellt, der auf vielversprechende Weise einige populäre Ideen aus kontemporären Genrewerken vereint. Generation Zero lässt Spieler in einer Mischung aus (Koop-)Shooter, Horizon: Zero Dawn und Stranger Things ins Schweden der 1980er-Jahre reisen, als feindliche Maschinen die idyllische Landschaft überrannt haben. Wahlweise alleine oder zu viert schlüpft man in die Rolle von jungen Rebellen, die den Eindringlingen mit Guerilla-Taktiken den Kampf ansagen. Umgesetzt wird Generation Zero für PC, PS4 und Xbox One und soll 2019 in den Handel kommen.

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Der erste Gameplay-Trailer zu Generation Zero.
bild: generation zero

Wenngleich Avalanche in seiner Vorstellung des Spiels nicht darauf eingeht: Die Inspirationsquellen für Generation Zero sind offensichtlich. Die Stimmung und das Setting erinnern trotz unterschiedlichem Plot an Stranger Things. Dazu gehört auch ein gefälliger 80er-Jahre-Soundtrack.

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Die großen Bösewichte im Spiel hat man sich von den populären Robotermonstern des populären Open-World-Abenteuers Horizon: Zero Dawn abgeschaut. Dazu gehört nicht nur deren Anmutung, sondern auch, wie man diese bekämpfen kann.

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Während man in dieser offenen Welt herausfinden muss, was eigentlich passiert ist, muss man sich mit einfallsreichen Methoden gegen die Maschinenbestien zur Wehr setzen.

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So kann man Gegner in den Hinterhalt locken, mit gezielten Angriffen Rüstungen und mechanische Teile beschädigen und auch die Umgebung nutzen, um sie zu zerstören.

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bild: generation zero

Das Besondere an der Gegnersimulation: Alle Feinde bewegen sich laut den Entwicklern mit einem definierten Ziel durch die Welt. Werden Rüstungen, Waffen oder Sensorik bestätigt, ist dieser Schaden dauerhaft. Gegner tragen diese Beschädigungen auch noch, wenn man ihnen erneut begegnen – seien es wenige Minuten oder Wochen später.

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bild: generation zero

Wie in der ersten Demo zu sehen ist, sollte man nach potenziellen Hilfestellungen in der Umgebung Ausschau halten. Generatoren lassen sich etwa dazu nutzen, um Roboter zu elektrisieren und außer Gefecht zu setzen. Gleiches gilt unter anderem für (explosive) Tanks.

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Spieler können sich aussuchen, ob sie alleine in den Guerillakrieg ziehen oder bis zu drei Freunde rekrutieren. Laut Avalanche könne man nahtlos in das Spiel einsetigen und aussteigen.

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bild: generation zero

Der Vorteil, wenn man zusammen spielt: Jeder kann seine individuellen Stärken einsetzen, um Gegner zu bezwingen, gefallene Spieler wiederbeleben und nach dem gemeinsamen Sieg die Beute aufteilen.

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bild: generation zero

Loot spielt eine wichtige Rolle im Überlebenskampf. Verlassene Gebäude sollten nach nützlichen Waffen und Ausrüstungsgegenständen durchsucht werden. Ansonsten fehlen einem die richtigen Werkzeuge, um den Maschinen den Garaus zu machen.

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Generell lädt die offene Spielwelt inklusive Tag- und Nacht-Zyklus mit wechselnden Wetterphänomenen zur Erkundung ein.

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Umgesetzt wird Generation Zero mit der Apex-Engine, die auch bei Avalanches Action-Spektakel Just Cause 4 zum Einsatz kommt. Diese ist auch für das KI-Verhalten, die simulierte Ballistik sowie die dynamische Klangwelt verantwortlich.

Wie all diese Bausteine im Gesamten zusammenkommen, bleibt gewiss abzuwarten. Im Herbst soll es einen ersten Beta-Test geben. (red, 29.8.2018)

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