Neues Bezahlmodell: 13.500 zusätzliche Abonnenten seit Umstellung auf "Spiegel+"

    29. August 2018, 07:46
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    Stefan Ottlitz zieht nach drei Monaten eine erste Bilanz – Zahlen würden "weit über den Businessplänen" liegen

    Hamburg – Im Mai hat "Der Spiegel" wie berichtet sein Paid-Content-Modell umgestellt. Jetzt zieht der Verlag eine erste Bilanz und bewertet dieses Spiegel+-Modell positiv. Produktentwickler Stefan Ottlitz (ihn kennt man wohl besser unter seinem früheren Nachnamen Plöchinger), schreibt, dass die Zahlen "weit über den Businessplänen" liegen. "Der Spiegel" habe 13.500 zusätzliche Abonnenten gewonnen (die meisten davon zahlen laut Ottlitz die vollen 20 Euro), zusätzlich 10.000 Probe-Abonnenten.

    Außerdem seien fast alle Leser des früheren Abo-Angebots "Spiegel Daily" auf Spiegel+ umgestiegen, für einen einjährigen Rabattpreis von sieben Euro (wie das frühere "Spiegel Daily), nämlich 5000 von 5600. Mit bestehenden Abonnenten habe der "Spiegel" jetzt rund 94.500 Nutzer mit Zugriff auf das kostenpflichtige Digitalangebot. (red, 29.8.2018)

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