Steffen Hofmann wehrt sich gegen Pyro-Strafe

27. August 2018, 14:06
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Der Rapid-Ehrenkapitän wurde für das Abbrennen eines Bengalos bei seinem Abschiedsspiel mit einer Geldstrafe belegt

Wien – Die aktive Karriere von Steffen Hofmann ist bereits seit Juli beendet, dennoch wird der 37-jährige Rapid-Ehrenkapitän von einer Aktion auf dem Platz eingeholt. Nach seiner Auswechslung im Abschiedsspiel am 22. Juli war Hofmann noch einmal zu den Fans gegangen und hatte dabei einen Bengalo entzündet. Das bringt dem Deutschen nun einen Konflikt mit dem Gesetz ein.

Geldstrafe

Wegen des Verstoßes gegen das Pyrotechnikgesetz muss Hofmann eine Geldstrafe von 500 Euro bezahlen. Dagegen geht der 37-Jährige in Berufung. "Uns geht es nicht um den Umstand, dass Steffen von der Behörde bestraft wurde, es geht uns auch nicht um die Strafhöhe. Gemeinsam mit der Rechtshilfe Rapid haben wir beschlossen, diese Straferkenntnis zum Anlass zu nehmen, um den Umfang und Schutzzweck des Pyrotechnikgesetzes einmal genauer unter die Lupe zu nehmen", sagte Hofmanns Anwalt und Manager Paul Kessler.

Bereitschaft zur Spende

Hofmann erklärte sich dazu bereit, im Fall einer erfolgreichen Anfechtung der Strafe den gleichen Betrag an die Gruft der Caritas Wien zu spenden. (red, 27.8.2018)

  • Steffen Hofmann mit der brennenden Bengale bei seinem Abschiedsspiel.
    foto: apa/hans punz

    Steffen Hofmann mit der brennenden Bengale bei seinem Abschiedsspiel.

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