90 FPS bei 4K-Auflösung: Shooter überrascht mit sensationeller Raytracing-Performance

    27. August 2018, 11:58
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    Bei "Enlisted" wird auf globale Beleuchtung mittels RTX gesetzt

    Es gibt zu Raytracing nun eine weitere Leistungsbeschau. So erreichte der MMO-Shooter Enlisted bei 4K-Auflösung und globaler RTX-Belichtung sensationelle 90 Bilder pro Sekunde. Dies ist gewissermaßen eine Überraschung da bei einem weiteren Test mit dem Game Shadow of the Tomb Raider "nur" 30-40 FPS bei Full-HD-Auflösung erreicht wurden. Ferner soll Raytracing bei den neuen Grafikkarten nur bis maximal Full-HD sinnvoll sein, wie RockPaperShotgun berichtete.

    jarred walton
    Enlisted mit aktiviertem Raytracing.

    Von Technik überzeugt

    Die Enlisted-Macher setzten laut PCGamesHardware auf die Grafikschnittstelle Vulkan und der hauseigenen Dragor Engine 5. Ferner wurde Raytracing nur bei globaler Beleuchtung integriert. Gajin Entertainment, Entwicklerstudio von Entlisted, ist von der Technik aber derart überzeugt, dass sie diese nun auch bei weiteren Titeln integrieren wollen. Von dem russischen Studio stammt etwa War Thunder, Crossout und Star Conflict.

    foto: zw/derstandard.at
    Die neue Grafikkarten-Generation im Überblick.

    60 FPS bei Full-HD-Auflösung

    Auch 4A Games hat angekündigt, dass bei ihrem kommenden Spiel Metro: Exodus Raytracing Teil von dem Spiel sein wird und man 60 Bilder pro Sekunde bei Full-HD-Auflösung anpeilt. Die Technik soll aber abschaltbar sein, wie die Macher bestätigen. Die Entwickler sagen laut Gamestar, dass es sich bei um ein wichtiges, aber nur optionales Feature handelt.

    foto: nvidia
    Diese Performance-Steigerung verspricht Nvidia für die neuste Grafikkarten-Generation.

    Ordentliche Leistungssteigerung

    Nvidia verspricht bei der neuen Grafikkarten-Generation abseits von Raytracing einen ordentlichen Leistungssprung. Die RTX 2080 soll im Vergleich zur GTX 1080 etwa eine Performance-Steigerung von rund 40 bis 50 Prozent mit sich bringen. Noch mehr Leistung wird durch Aktivierung von Deep Learning Super Sampling (DLSS) versprochen. Hier wird laut Gamestar auf die neuen Tensor-Kerne zurückgegriffen, die bei der GTX 1080 fehlen. (red, 27.08.2018)

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