Wettersturz brachte Schneefälle im Gebirge

26. August 2018, 11:30
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40 Zentimeter Neuschnee wurden in den Hohen Tauern gemessen. Es gab erste Straßensperren in alpinen Lagen

Wien – Der angesagte Wettersturz hat in der Nacht auf Sonntag im Gebirge für ergiebige Niederschläge und teils kräftige Schneefälle gesorgt.

foto: apa / franz neumayr
Schneefall im August: Der Wettersturz brachte ersten Schnee – wie hier auf einer Alm im Salzburger Obertauern.

Auf den Messstationen am Sonnblick und auf der Rudolfshütte in den Hohen Tauern lagen in den frühen Morgenstunden des Sonntags rund 40 Zentimeter Neuschnee, berichtete die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG).

Mit fünf beziehungsweise vier Zentimetern gab es auch auf der Villacher Alpe und in Bad Gastein den ersten Schnee.

foto: apa/fmt-pictures/pp
Dichter Schneefall in Bad Gastein.

Temperaturen um die null Grad und Schneeflocken erwarteten am Sonntagmorgen die Bewohner von Obertauern, Rauris, Sankt Jakob im Defereggental und Hintertux.

Große Regenmengen in Kärnten und Salzburg

Besonders ergiebig waren die Niederschläge in Kärnten, Osttirol und den südlichen Regionen Salzburgs, wo binnen 24 Stunden Regenmengen zwischen 50 und 100 Millimeter zusammenkamen.

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Rund 100 Millimeter wurden im Bereich des Loiblpasses registriert. Grundsätzlich war es am Samstag rund zehn Grad kühler als am Freitag.

foto: apa/fmt-pictures/pp
Bad Gastein war am Sonntagmorgen angezuckert.

Zu wetterbedingten Verkehrsbehinderungen kam es Sonntagfrüh in alpinen Lagen. Die Sölkpassstraße (L704) musste zwischen Stein an der Enns (Bezirk Liezen) und Baierdorf im Bezirk Murau gesperrt werden. Dasselbe galt für die Kärntner Nockalmstraße. Einige höher gelegene Bergstraßen von Tirol bis in die Steiermark waren nach Schneefällen – zumindest vorübergehend – nicht passierbar.

Die Biochhütte im italienischen Alta Badia.

Relativ rasch konnte der Schnee auf der Turracher Straße (B95) im Bereich der Turracher Höhe geräumt werden. Auch das Hahntennjoch in Tirol war am Sonntagvormittag wieder befahrbar.

foto: apa/zeitungsfoto/liebl
Wintereinbruch im Gebirge: Der Wettersturz sorgte auch im Tiroler Kühtai für Schneefälle.

Wetterbesserung erwartet

Für die erste Wochenhälfte stellt die ZAMG spätsommerliches Wetter in Aussicht. Der Montag dürfte überwiegend sonnig ausfallen, wobei die Temperaturen in der Früh höchstens drei bis zwölf Grad erreichen sollten. In höher gelegenen Alpentälern ist Bodenfrost möglich. Am Nachmittag sollte das Thermometer auf 18 bis 25 Grad klettern. Am Dienstag dürften Höchstwerte zwischen 23 und 28 Grad erreicht werden, wobei im Norden und Osten zeitweise Wolken durchziehen. 25 bis 31 Grad waren für Mittwoch angesagt, wobei es im Westen am wärmsten wird.

Ein erneuter Kaltlufteinbruch mit Regenschauern und Gewittern steht dann am Donnerstag im Westen bevor, während es im übrigen Österreich noch einmal warm und zumindest zeitweise sonnig wird. (APA, 26.8.2018)

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