Punchy Jerk Rice: Aufregung um Fertigessen von Jamie Oliver

22. August 2018, 14:39
150 Postings

Parlamentarierin wirft ihm "kulturelle Aneignung" vor, Oliver spricht von "Inspiration"

Die britische Parlamentarierin Dawn Butler, deren Eltern aus Jamaika stammen, kritisiert Jamie Oliver für ein Fertiggericht namens "Punchy Jerk Rice", das Assoziationen mit einer jamaikanischen Gewürzmischung hervorrufe.

"Wissen Sie eigentlich, wofür "Jerk" steht?", postete die Abgeordnete vor wenigen Tagen auf Twitter. Es sei nicht einfach ein Begriff, den man verwenden könne, um etwas zu verkaufen. Diese kulturelle Aneignung von Jamaika müsse beendet werden.

In den sozialen Medien entspann sich darauf eine heftige Diskussion. Im britischen Fernsehen erklärten Köche, dass "Jerk" als Marinade für "Jerk Chicken" oder "Jerk Pork" verwendet werde, aber keinesfalls für Reis. Der Geschmack des Fertiggerichts erinnere zwar daran, aber die Zutaten im Gericht seien schlicht falsch.

Der kritisierte Jamie Oliver antwortete in einem Presse-Statement, dass er sein neues Produkt "Punchy Jerk Rice" genannt habe, weil er damit zeigen wollte, was ihn inspiriert habe. (red, 22.8.2018)

good morning britain
  • Jamie Oliver muss wegen eines Fertiggerichtes Kritik einstecken.
    foto: apa/afp/stansall

    Jamie Oliver muss wegen eines Fertiggerichtes Kritik einstecken.

Share if you care.