Russland: Microsofts Hacker-Vorwürfe sind Teil von Hexenjagd

    22. August 2018, 08:04
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    Nach Angaben Microsofts standen US-Senat und konservative US-Denkfabriken im Visier

    Russland hat von Microsoft erhobene Vorwürfe entschieden zurückgewiesen, wonach Hacker mit Verbindungen zur Regierung in Moskau Cyberangriffe auf US-Einrichtungen geplant haben sollen. "Es ist bedauerlich, dass ein großes internationales Unternehmen, das seit langem sehr aktiv und erfolgreich auf dem russischen Markt arbeitet, sich an einer Hexenjagd beteiligen muss, die Washington verschlungen hat", erklärte das Außenministerium am Dienstag.

    US-Senat im Visier

    Nach Angaben Microsofts standen der US-Senat und konservative US-Denkfabriken im Visier der Hacker. Der US-Softwarekonzern warf der Regierung in Russland vor, Cyberattacken im Vorfeld der US-Kongresswahl auszuweiten, die im November ansteht.

    Russland soll sich auch in den US-Präsidentschaftswahlkampf vor zwei Jahren eingemischt haben. Die Regierung in Moskau hat diese Vorwürfe ebenfalls zurückgewiesen. (APA, 22.8.2018)

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