Bericht: Eröffnungsevent für EU-Ratsvorsitz kostete 2,7 Millionen Euro

    21. August 2018, 18:20
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    Verteilung der Ausgaben laut Anfragebeantwortung je etwa zur Hälfte für die Werbung

    Wien – Der große Event zur feierlichen Übergabe des EU-Vorsitzes von Bulgarien an Österreich Ende Juni in Schladming hat laut einem Bericht der "Kleinen Zeitung" von Dienstagabend Steuergeld in der Höhe von rund 2,7 Millionen Euro gekostet. Das Blatt bezieht sich auf eine Anfragebeantwortung des Europaministers Gernot Blümel an die Neos.

    Laut dem Bericht sollen etwas mehr als die Hälfte davon – rund 1,4 Millionen Euro – an eine Eventagentur gegangen sein, die die eigentliche Veranstaltung plante und ausrichtete. Darunter fallen Gondelfahrten, Picknicks und Informationsveranstaltungen über die Europäische Union.

    Werbekosten über einer Million

    Die andere Hälfte – etwa 1,3 Millionen Euro – sollen für Werbeeinschaltungen geflossen sein, mit denen die Regierung auf die Veranstaltung aufmerksam machte.

    Besucht wurde das "Europa-Picknick" und das Konzert "Europa Live" von insgesamt 8.500 Menschen. Blümel betont in der Anfragebeantwortung laut dem Bericht aber auch, dass 306.500 Personen als Zuseher des Live-Streams der Veranstaltung erreicht worden seien, den das Bundeskanzleramt eingerichtet hatte. (red, 21.8.2018)

    • Dem Konzert "Europa Live" wohnten laut Europaminister Blümel 3.500 Menschen vor Ort bei. Via Stream seien aber hunderttausende weitere dabei gewesen, sagt er.
      foto: apa / tatic

      Dem Konzert "Europa Live" wohnten laut Europaminister Blümel 3.500 Menschen vor Ort bei. Via Stream seien aber hunderttausende weitere dabei gewesen, sagt er.

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