Microsoft geht gegen "Minecraft"-Mod vor, die Kinder erschrecken soll

    20. August 2018, 10:08
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    WhatsApp-Kettenbrief hat es nun in das populäre Kinderspiel geschafft

    Ein Kettenbrief namens "Momo" erschreckt aktuell Kinder auf WhatsApp. Den Empfängern wird der Besuch von "Momo" angedroht, sollten sie die Nachricht nicht an 15 weitere Kontakte weiterleiten. All jene, die von der Figur besucht wurden, sollen laut dem Kettenbrief am nächsten Morgen tot aufgefunden worden sein.

    Auch die deutsche Polizei warnte bereits vor Momo.

    Figur verfolgt Spieler mit WhatsApp-Symbol

    Nun soll "Momo" auch im populären Game "Minecraft" aufgetaucht sein. Laut Fox News verfolgt die Figur Spieler und hat in der Hand ein Mobiltelefon mit WhatsApp-Icon. Microsoft soll sich laut dem Bericht bereits um die Mod kümmern. "Dieser Content wurde von einem Dritt-Entwickler erstellet und entspricht nicht unseren Werten und ist auch nicht Teil von 'Minecraft'. Es handelt sich hierbei um einen Missbrauch und wir werden dagegen etwas unternehmen", sagte ein Microsoft-Sprecher.

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    "Momo"-Challenge.

    Besonders unter Kindern populär

    "Minecraft" ist besonders unter jüngeren Spielern populär. Bei dem Game können Spieler ihrer Kreativität freien Lauf lassen und mit Baublöcken alles nach ihrem eigenen Willen erstellen. Das Spiel wurde 2009 vom schwedischen Entwickler Markus "Notch" Persson erstellt und im Jahr 2014 für 2,5 Milliarden Dollar an Microsoft verkauft. (red, 20.08.2018)

    • Mit dieser Figur wird Kindern auf WhatsApp mittels Kettenbrief gedroht. Sie hat es nun auch ins Spiel "Minecraft" geschafft. Microsoft will dagegen nun vorgehen.
      foto: screenshot/gamestandard

      Mit dieser Figur wird Kindern auf WhatsApp mittels Kettenbrief gedroht. Sie hat es nun auch ins Spiel "Minecraft" geschafft. Microsoft will dagegen nun vorgehen.

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