Callaloo-Soup – so schmeckt die Karibik

    Blog18. August 2018, 08:00
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    Ein Urlaubsmitbringsel, an dem man sich immer wieder erfreuen kann

    Wenn jemand eine Reise tut, so kann sie was erzählen, heißt es so schön. Etwa von karibischer Herzenswärme und zahlreichen Begegnungen. Da war zum Beispiel die strahlende Obst- und Gemüseverkäuferin. Auf meine Frage, was ich mit den mir fremden Wurzeln anfangen könne, sagte sie: "You peel it and you cook it." Schälen und kochen – so einfach geht's! Als ich dann noch fragte, wo ich denn Kokosmilch kaufen könne, lachte sie herzlich und sagte: "Ich weiß es nicht. Wir kaufen sie nicht. Wir machen sie selbst."

    Das ist eine Antwort ganz in meinem Sinne. Clean Eating, also alles selber machen, das tue ich fast immer. Und ich kaufe Lebensmittel, die auch meine Urgroßmutter bereits als solche erkannt hätte. Aber Kokosmilch selber zu machen, daran hatte ich bis jetzt noch nie gedacht. Mehr dazu demnächst in meinem Blog.

    Nun zum aktuellen Rezept, natürlich auch ein Mitbringsel aus Trinidad. Wir haben die in der Karibik populäre Callaloo-Soup oft gegessen – und sie hat nie gleich geschmeckt. Also, kreativ sein und ruhig Alternativen ausprobieren!

    foto: neuensausderküche

    Zutaten (für vier Portionen)

    • 2 EL Butter oder Ghee
    • 500 g Spinat oder Mangold, in Streifen geschnitten
    • 250 g Kürbis, zum Beispiel Butternuss, geschält und gewürfelt
    • 3 Zehen Knoblauch, fein gehackt
    • 4 Okraschoten, in Ringe geschnitten oder 1/2 Melanzani, gewürfelt
    • 1 kleine Zwiebel, gehackt
    • 1 kleine milde rote Chili-Schote
    • 1 Bund Schnittlauch, gehackt
    • 1 Bund Sellerieblätter, gehackt
    • 1 Bund Koriander, gehackt
    • 1 Tasse Kokosnussmilch
    • 1 EL Suppenpaste oder Fischsauce
    • 1 Prise Cayenne-Pfeffer oder, für Mutige, 1 Trinidad Moruga Scorpion Chili (bis 2013 die schärfste Chili der Welt)
    • 2 Tassen Wasser
    • Salz, Pfeffer

    Zubereitung

    Einen großen Topf vorwärmen. Butter zerlassen und erhitzen und die gehackte Zwiebel, den Knoblauch, Chili, Schnittlauch, Sellerie, Koriander zugeben und ein paar Minuten unter Rühren anbraten.

    Kürbis und Okraschoten (oder Melanzani) zugeben und anschwitzen. Spinat (oder Mangold) zugeben, mit Kokosmilch aufgießen und durchrühren. Wasser zugeben, bis das Gemüse knapp bedeckt ist. Salzen und pfeffern.

    Ich lasse das typische Maggi Crab Flavoured Powder weg und nehme stattdessen 1 EL meiner Suppenpaste. Alternativ kann man auch Fischsauce verwenden. Zudecken und 15 Minuten köcheln lassen. Gelegentlich umrühren. Nochmals abschmecken, eventuell etwas scharfen Cayenne-Pfeffer zugeben. (Pascale Neuens, 18.8.2018)

    Pascale Neuens ist Architektin und Foodbloggerin. Die leidenschaftliche Köchin litt plötzlich an Histamin-, Fruktose- und Laktose-Intoleranz. Die extrem eingeschränkte Lebensmittelauswahl gab ihrer Kochkreativität einen Schub, und mithilfe ihrer Ausbildung zur TCM-Ernährungsberaterin fand sie eine für sich neue, gut verträgliche Ernährungsweise. Der Blog neuensausderkueche.com bietet neben bunten und saisonalen Rezepten zum "Fitessen" Einblick in die Wirkungsweise der Lebensmittel nach TCM und ist auf Facebook, Pinterest und Instagram vertreten.

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