Krippen und Kindergärten: Vor welchen Problemen stehen Sie als Pädagoginnen oder Eltern?

    User-Diskussion7. September 2018, 07:00
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    Öffnungszeiten, Ausbildung, Platzsuche. Wie geht es den Pädagoginnen und Pädagogen in Ihrem Job? Was wünschen sich Eltern für den Elementarbereich? Helfen Sie bei der Recherche!

    Krippen und Kindergärten gehören zum Elementarbereich im Bildungswesen. Vielfach wird er aber nicht als erste Bildungsstätte wahrgenommen, und dementsprechend vernachlässigt scheint er auch zu sein. Die Familienministerin Juliane Bogner-Strauß (ÖVP) kündigte eine Kürzung der Mittel an, die aber nun doch nicht kommen wird. Es wird wie bisher 142,5 Millionen Euro jährlich für den Ausbau von Kindergartenplätzen und sprachlicher Frühförderung sowie für das verpflichtende letzte Kindergartenjahr geben.

    Was bedeutet das für Eltern?

    In manchen Gemeinden ist es für Familien schwierig, Arbeit und Kinder unter einen Hut zu bringen, da es Öffnungszeiten von Kinderbetreuungseinrichtungen vielfach nicht erlauben, einem Vollzeitjob nachzugehen. Häufige Schließtage und kurze Öffnungszeiten sind für Eltern eine große Herausforderung dabei, die Vereinbarkeit zu leben. Aber auch die hohe Fluktuation der Pädagoginnen und Pädagogen und zu große Gruppen werden von Eltern häufig kritisiert. Poster "reckoner" sieht die Primärpädagogik zu sehr vernachlässigt:

    Verbesserung braucht es bei den Öffnungszeiten und den unterschiedlichen Vorschriften in den Bundesländern, so User "Partei leerer Stimmzettel":

    Was heißt es, Pädagogin oder Pädagoge in einer Krippe oder einem Kindergarten zu sein?

    Unterschiedliche Berufsausbildungen, Bezahlung und Herausforderungen machen den Beruf als Pädagogin oder Pädagoge nicht immer einfach. Die Bedürfnisse von Kindern zwischen null und sechs Jahren sind so enorm gestreut, dass eine umfangreiche Ausbildung in Theorie und Praxis wichtig ist, um gut für den Beruf gerüstet zu sein. Aber auch der Betreuungsschlüssel im Kindergarten kann für Pädagoginnen und Pädagogen zu einem Problem werden, wenn die Gruppengröße kein individuelles Eingehen auf die Bedürfnisse der Kinder mehr möglich macht.

    Ihr Beitrag zur Recherche

    Was bedeutet es, täglich in der Krippe oder im Kindergarten zu sein und mit all den strukturellen Gegebenheiten qualitätsvolle Elementarpädagogik leisten zu wollen? Was sind die größten Probleme mit Kindern, Eltern und dem Träger, für den Sie arbeiten?

    Um die vielfältigen Herausforderungen, vor denen der Kindergarten steht, aufzuzeigen, startet DER STANDARD einen Aufruf an seine Leserinnen und Leser: Wer sind die Menschen, die täglich im Kindergarten pädagogisch wichtige Arbeit leisten, und was erwarten Eltern von Pädagoginnen und Pädagogen? Was treibt Sie an in Ihrem Beruf? Wo finden Sie Unterstützung in schwierigen Situationen? Und was braucht es Ihrer Meinung nach für eine gelingende Elementarpädagogik – aus Pädagoginnen- und Elternsicht?

    Erzählen Sie von Ihren Erfahrungen als Pädagogin, Pädagoge und Elternteil im Forum, oder schreiben Sie eine Mail an NewKidsOnTheBlock@derStandard.at. DER STANDARD plant dazu eine Reihe, um Probleme aufzuzeigen, mit denen Kindergärten zu kämpfen haben. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns auch für ein persönliches Gespräch kurz zur Verfügung stehen. Ihre Informationen werden selbstverständlich vertraulich behandelt. Vielen Dank für Ihre Hilfe bei der Recherche! (haju, 7.9.2018)

    • Die erste Bildungseinrichtung für Kinder: Vor welchen Herausforderungen stehen Sie im Beruf als Pädagogin oder Pädagoge? Wo sehen Sie als Eltern Handlungsbedarf in der Krippe und im Kindergarten?
      foto: apa/stefan knittel

      Die erste Bildungseinrichtung für Kinder: Vor welchen Herausforderungen stehen Sie im Beruf als Pädagogin oder Pädagoge? Wo sehen Sie als Eltern Handlungsbedarf in der Krippe und im Kindergarten?

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