Erste Sonde zur Sonnenatmosphäre gestartet

    Video12. August 2018, 09:59
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    Nach Problemen beim ersten Startversuch ist die NASA-Sonde nun unterwegs

    Cape Canaveral – Mit einen Tag Verspätung hat die US-Raumfahrbehörde NASA erstmals eine Sonde gestartet, die in die Sonnenatmosphäre hineinfliegen soll. Die "Parker Solar Probe" hob am Sonntag an Bord einer "Delta IV Heavy"-Rakete vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida ab, wie die NASA mitteilte.

    nasakennedy

    Der zunächst für Samstag geplante Start war nach Nasa-Angaben gestoppt worden, weil eine Unregelmäßigkeit während der letzten Minuten des Countdowns beobachtet worden sei. Mithilfe der Schwerkraft der Venus soll die Sonde Richtung Sonne fliegen und ihr im November erstmals nahe kommen. Geschützt von einem fast zwölf Zentimeter dicken Karbonpanzer werde die "Parker Solar Probe" bei dem Projekt mehr Hitze und Strahlung aushalten müssen, als je ein Flugkörper zuvor, berichtete die NASA.

    Die rund 700 Kilogramm schwere Sonde soll sich dem Stern unseres Planetensystems bis auf rund 6,2 Millionen Kilometer nähern, ihre Atmosphäre durchqueren, diese untersuchen und dabei über 1.400 Grad Celsius aushalten. Die NASA-Forscher versprechen sich von dem bis 2025 angesetzten Projekt Erkenntnisse über die Funktionsweise von Sternen – zum Beispiel, warum der Strahlenkranz um die Sonne herum heißer ist als ihre Oberfläche." Die gesammelten Daten könnten auch künftige Wettervorhersagen genauer machen. (APA, dpa, 12.8.2018)

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    Nasa-Raumsonde soll in die Atmosphäre der Sonne fliegen

    • Künstlerische Darstellung der Parker Solar Probe. Die Sonde soll neue Details über Sonnenwinde und die Hitzeentwicklung der Korona liefern.
      foto: nasa/johns hopkins apl/steve gribben

      Künstlerische Darstellung der Parker Solar Probe. Die Sonde soll neue Details über Sonnenwinde und die Hitzeentwicklung der Korona liefern.

    • Kurz vor dem geplanten Start am Samstag meldete ein Alarm zu hohe Heliumkonzentration.
      foto: sci / space programme

      Kurz vor dem geplanten Start am Samstag meldete ein Alarm zu hohe Heliumkonzentration.

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