Guatemalas Präsidenten Morales droht erneut Prozess

    11. August 2018, 10:43
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    Wegen illegaler Wahlkampffinanzierung

    Guatemala-Stadt – Guatemalas Präsident Jimmy Morales droht erneut ein Strafverfahren wegen illegaler Wahlkampffinanzierung. Die Staatsanwaltschaft und die Internationale Kommission gegen Straflosigkeit der UNO (CICIG) beantragten zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres eine Aufhebung der Immunität Morales', wie CICIG-Chef Ivan Velasquez am Freitag (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz mitteilte.

    Morales werde vorgeworfen, dem Wahlrat Guatemalas bei seinem Wahlkampf 2015 eine Million Dollar verschwiegen zu haben. Bereits im vergangenen Jahr hatten die UN-Kommission und die oberste Strafverfolgung des zentralamerikanischen Landes eine Aufhebung der Immunität des Präsidenten gefordert. Der Oberste Gerichtshof gab grünes Licht, eine Abstimmung im Parlament rettete den Staatschef dann aber vor einem Prozess. Die CICIG unterstützt Guatemala im Kampf gegen Korruption und das organisierte Verbrechen. 2015 brachten ihre Ermittlungen zu einem kriminellen Netzwerk im Staatsapparat den damaligen Präsidenten Otto Perez Molina zu Fall. (APA, dpa, 11.8.2018)

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