Studie: Blaulicht von Smartphones lässt erblinden

    10. August 2018, 18:02
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    Durch Blaulicht wird ein bestimmtes Molekül toxisch und beginnt, Fotorezeptoren, die für Lichtempfindlichkeit zuständig sind, abzutöten

    Einer aktuellen Studie der University of Toledo zufolge soll blaues Licht, welches etwa von Smartphone- und PC-Bildschirmen ausgestrahlt wird, zu einer sogenannten Makuladegeneration führen kann. So sollen einzelne Moleküle, Retinale, durch das Licht toxisch werden und anfangen, Zellen – Fotorezeptoren – abzutöten.

    Fotorezeptoren regenerieren nicht

    Diese verlieren laut der Studie langsam ihre Funktion, wodurch man erblindet. Fotorezeptoren können nicht regeneriert werden. Die Augen können das Blaulicht nicht filtern oder reflektieren. Als die Forscher Retinal etwa zu Neuronen und Krebszellen hinzufügten und es mit Blaulicht kombinierten, begann das Molekül, auch diese abzutöten.

    Wirkung von Schutzbrillen fragwürdig

    Eigentlich hat das Auge ein bestimmtes Molekül, welches Fotorezeptoren davor schützt, abzusterben. Jedoch verliert der Körper mit dem Alter die Fähigkeit, das toxische Retinal abzublocken. Zwar gibt es Brillen, die UV und Blaulicht filtern, ihre Wirkung ist allerdings umstritten. Jedenfalls zu empfehlen ist es, Bildschirme abends vor dem Schlafengehen zu vermeiden. (red, 10.8.2018)

    • Bild nicht mehr verfügbar

      Forscher konnten herausfinden, warum blaues Licht so schädlich für die Augen ist.

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