Thailändischer Jetset-Mönch zu 114 Jahren Haft verurteilt

    9. August 2018, 09:46
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    Unter anderem der Geldwäsche und des Betrugs für schuldig befunden

    Bangkok – Ein für seinen aufwendigen Lebensstil bekannter ehemaliger buddhistischer Mönch ist in Thailand zu einer langen Haftstrafe verurteilt worden. Ein Gericht befand den 39-jährigen Wirapol Sukphol am Donnerstag unter anderem der Geldwäsche und des Betrugs für schuldig.

    In Summe wurde er nach Angaben eines Gerichtsmitarbeiters zu 114 Jahren Haft verurteilt. Absitzen wird er weit weniger. Die thailändische Rechtssprechung sieht Haftstrafen von maximal 20 Jahren vor. Sein – mittlerweile beschlagnahmtes – Millionenvermögen hatte sich der Mönch mit falschen Spendenaufrufen ergaunert.

    2017 ausgeliefert

    2013 hatte er sich unter anderem wegen Vorwürfen von Sex mit einer Minderjährigen in die USA abgesetzt, war aber 2017 wieder an sein Heimatland ausgeliefert worden. Vor seiner Flucht hatte ein Video in Thailand für Empörung gesorgt, das ihn mit teurer Sonnenbrille, Designertasche auf dem Weg zu einem Privatjet zeigte. (APA, 9.8.2018)

    • Wirapol Sukphol muss hinter Gitter.
      foto: dailynews/ via reuters

      Wirapol Sukphol muss hinter Gitter.

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