"Ins kalte Wasser gesprungen": Regisseur Dağ über "Copstories"

9. August 2018, 07:00
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Warum die Serie ihn forderte und er sich nicht in der Gefahr sieht, als "Multikulti-Experte" zu enden. Neue Folgen ab 14. August auf ORF 1

Es geht ab im Bezirke Ottakring. Chefinspektor Mosbacher (Serge Falck) ist fix und foxi vom Life Ball. Bei der Verkehrskontrolle pascht die Beifahrerin dem tätowierten Mann im Unterleiberl ab. Der wiederum will nur ins Röhrl blasen, wenn Kommandantin Rauper (Kristina Bangert) schön "bitte" sagt.

Bezirksinspektorin Leila Mikulov (Claudia Kottal) schlägt sich unterdessen mit einem Unbekannten herum, der Frauen in Hauseingänge zerrt, versucht, sie zu küssen, und dann mit deren Handtasche abhaut. Der Herr Inspektor Thaler (Michael Steinocher) und die Frau Inspektor Zauner (Cornelia Ivancan) haben ein Gspusi, dann verschwindet ein Kind, einen Toten gibt es auch, und das ist noch immer nicht alles, was sich am Beginn der neuen Staffel der "Copstories" ab 14. August auf ORF 1 um 20.15 Uhr ereignet.

Schnell geschnitten, geschickt verwoben, nah an der Realität

Menschen, Schicksale, kleine und schwere Verbrechen, schnell geschnitten, geschickt miteinander verwoben und möglichst nahe an der Realität: Damit überzeugen die "Copstories" seit 2013, anfangs nach dem Vorbild der niederländischen Serie "Van Speijk".

Zur Ehre, bei den "Copstories" Regie zu führen, kam Umut Dağ unverhofft und wohl auch ungewollt. Dağ sprang für den erkrankten Christopher Schier ein und brachte zu Ende, was dieser in Teilung mit Michi Riebl ("Schnell ermittelt") angefangen hatte. "Wir mussten das Beste daraus machen", sagt Dağ im Podcast DER STANDARD-Serienreif.

(Doris Priesching, 8.8.2018)

Nachtrag 9.8.2018:
Die Drehbücher stammen von Mike Majzen, Guntmar Lasnig und Karin Lomot (nach einer Idee von Pollo de Pimentel).

  • Umut Dağ ist einer der Regisseure von "Copstories".
    foto: orf

    Umut Dağ ist einer der Regisseure von "Copstories".

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