Pentagon verbietet Fitnesstracker in Kriegszonen und geheimen Basen

    8. August 2018, 14:08
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    Anfang des Jahres sorgte für Aufsehen, dass in der Fitness-App "Strava" detaillierte Routen zu sehen waren

    Eine neue Regel des US-amerikanischen Verteidigungsministeriums verbietet Soldaten fortan, Fitnesstracker oder Software, die den Standort preisgibt, in Kriegszonen oder geheimen Stützpunkten zu nutzen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Associated Press. Dabei handle es sich um ein massives Risiko für Truppen, da Feinde sonst herausfinden können, wo sich die Soldaten befinden.

    Wohl Reaktion auf peinlichen Vorfall

    Anfang des Jahres sorgte für Aufsehen, dass die Standorte von Militärbasen in Syrien in der Fitness-App "Strava" ersichtlich waren. Wer bei den US-Stützpunkten in Afghanistan und dem Irak hineinzoomt, kann aus der Heatmap auch klar den Grundriss der Stützpunkte erkennen und schlussfolgern, welche Routen innerhalb und außerhalb der Basis besonders frequentiert sind. Das gilt auch für einige Militärstandorte in den USA selbst, etwa die Air-Force-Basis in Nevada, die gemeinhin als "Area 51" bekannt ist. (red, 8.8.2018)

    • US-Soldaten dürfen an bestimmten Orten keine Fitnesstracker mehr benutzen.
      foto: apa/afp/staff

      US-Soldaten dürfen an bestimmten Orten keine Fitnesstracker mehr benutzen.

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