Winnie-Pooh-Film kommt nicht nach China, weil Präsident mit Bär verglichen wird

7. August 2018, 17:20
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Die chinesische Zensurbehörde hat den anstehenden Film "Christopher Robin" abgelehnt

"Christopher Robin", eine Winnie-Pooh-Verfilmung kommt nicht in die chinesischen Kinos. Der Grund ist, dass Chinas Staatspräsident Xi Jinping regelmäßig mit dem Bären in den sozialen Netzwerken verglichen wird. Bilder von Winnie Pooh wurden in der Vergangenheit immer wieder von den Portalen entfernt – die Zeichentrickfigur ist mittlerweile zu einem Symbol für den Protest gegen die regierende Partei geworden.

lastweektonight

John Oliver scherzte bereits über Staatspräsidenten

Von regierungskritischen Bloggern wurde der Vergleich zum ersten Mal gezogen. Auch John Oliver, US-Talkshow-Host der Sendung "Last Week Tonight" machte sich über den Staatspräsidenten lustig, der offenbar ein Problem damit hat, mit Winnie Pooh verglichen zu werden. Die chinesische Zensurbehörde kommentierte die Ablehnung des Films damit, dass das höchste Amt Chinas in nicht hinnehmbarer Weise verspottet und die Würde verletzt wird. (red, 07.08.2018)

  • Ausschnitt aus "Christopher Robin", einer Winnie-Pooh-Verfilmung, die nicht nach China kommt. Der Grund: Der Staatspräsident wird zu oft mit dem Bären verglichen.
    foto: ap/sparham

    Ausschnitt aus "Christopher Robin", einer Winnie-Pooh-Verfilmung, die nicht nach China kommt. Der Grund: Der Staatspräsident wird zu oft mit dem Bären verglichen.

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