"Star Citizen" Pay2Win? Gründer des Studios reagiert auf Fan-Vorwürfe

    7. August 2018, 09:46
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    Viele Spieler sehen es sehr kritisch, dass man die Ingame-Währung anhäufen kann

    Beim Weltraum-MMO "Star Citizen" wurde die Obergrenze für die Ingame-Währung United Earth Credits (UEC) entfernt. Spieler konnten zuvor höchstens insgesamt 150.000 UEC sammeln, hier gibt es nun kein Limit mehr – lediglich der tägliche Erwerb wurde auf 25.000 UEC begrenzt. Viele "Star Citizen"-Spieler kritisieren nun gegen den Schritt. Sie sehen darin Pay2Win, also die Möglichkeit, dass man sich spielerische Vorteile mittels Echtgeld-Bezahlung erwerben kann.

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    "Star Citizen" 3.0 im Trailer.

    "Für jeden Spieler ist Spaß etwas anderes"

    Chris Roberts, Gründer des "Star Citizen"-Entwicklerstudios Cloud Imperium Games will von all dem nichts wissen. Er betont, dass es bei dem Weltraum-MMO kein Pay2Win gibt, da das Game keine klassischen Ziele vorsieht. Bei "Star Citizen" gewinnt man laut Roberts vielmehr, "indem man Spaß hat und für jeden Spieler ist Spaß etwas anderes". Außerdem gibt es laut dem Chefs weiterhin Inhalte, die man einzig durchs spielen erlangen kann.

    Roberts versteht Kritik nicht

    Ferner führt Roberts in einem Blog-Eintrag aus, dass man bei MMOs wie "Eve Online" oder "World of Warcraft" auch Spieler hat, die finanziell anderen gegenüber besser gestellt sind. Er versteht auch nicht, wieso Leute ein Problem damit haben, dass man die Ingame-Währung anhäufen kann, nicht aber kritisieren, dass man etwa Schiffe oder Items en Masse sammeln kann. Momentan ist UEC noch nicht aktiv, Spieler können diese aber bereits sammeln und mittels Einschmelzen von Items generieren.

    Pay2Win im Grunde bereits möglich

    Bei "Star Citizen" ist es bereits möglich, dass man Raumschiffe mittels Echtgeld ersteht. Im PvP-Modus haben dadurch finanziell besser gestellte Spieler sehr wohl einen spielerischen Vorteil, da manche Schiffe einfach mächtiger sind. Auch hier sieht Roberts allerdings kein Problem – da dieser Modus bei "Star Citizen" nur einen "kleinen Teil" des Games ausmacht und Spieler diesen komplett meiden können.

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    Chris Roberts reagiert auf die Vorwürfe.

    Seit 2013 in Entwicklung, immer noch Alpha

    Bei "Star Citizen" handelt es sich um einen Weltraum-MMO, der bereits seit 2013 für Windows und Linux verfügbar ist. Spieler können darin handeln und kämpfen. Aktuell befindet sich das Game im Alpha-Stadium, einen offiziellen Release-Termin gibt es nicht. Roberts hat bereits Erfahrung mit derartigen Games, er ist bekannt durch die populäre "Wing Commander"-Reihe. (red, 07.08.2018)

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