Frauenvolksbegehren kritisiert Bogner-Strauß weiter scharf

    6. August 2018, 11:26
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    Initiative sieht Angriff auf Frauenbewegung und fordert Ministerin zur Abkehr von rechtskonservativer Politik auf

    Wien – Die Förderkürzungen für Frauenvereine und Gleichstellungsinitiativen bringen der dafür verantwortlichen Ministerin Juliane Bogner-Strauß (ÖVP) weiterhin geharnischte Kritik ein. Das Frauenvolksbegehren ortete am Montag in einer Aussendung einen Angriff auf Österreichs Frauenbewegung und forderte erneut den Rücktritt der Ministerin.

    Lena Jäger und Christian Berger vom Frauenvolksbegehren sprachen von einer klaren Entscheidung gegen Frauen und gegen eine gleichberechtigte Gesellschaft. Österreichs internationale Vorreiterrolle im Gewaltschutz werde dadurch bedroht. Man fordere nach wie vor den Rücktritt von Bogner-Strauß und eine Abkehr von der rechtskonservativen Politik, die vor allem den oberen 10.000 zu Gute komme und den Frauen insgesamt massiv schade.

    Das Förderbudget des Frauenministeriums wurde heuer bereits um 179.000 Euro gekürzt, 2019 fallen noch einmal 230.000 Euro weg. Dann stehen knapp 5,3 Millionen Euro für Fraueninitiativen zur Verfügung. 2017 waren es – inklusive einer kräftigen Budgetüberschreitung, die nun ebenfalls wegfällt – noch 6,1 Millionen Euro. (APA, 6.8.2018)

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