Das Jausenbrot: Restlverwertung mit Improvisierlust

    20. August 2018, 19:59
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    Neuer Blog: "Butterseite": Das erste Jausenbrot startet mit einem halbfesten Schnittkäse, der in sehr vielen österreichischen Kühlschränken zu finden ist

    Kantinen- oder Restaurant-Essen, Take-away vom Nahversorger ums Eck, (gefüllte) Weckerln oder Mehlspeisen aus der Backfiliale des Vertrauens – es herrscht kein Mangel an einem abwechslungsreichen Mittagsangebot.

    Dennoch gehöre ich zu jenen, die sich ihren Tagesproviant lieber selber mitnehmen und vor allem lieber selber zubereiten.

    Das ist mittlerweile ein Morgenritual und macht überdies Spaß, weil es einen Schuss Kreativität und Improvisierlust braucht und andererseits doch ziemlich easy zu bewerkstelligen ist. Außerdem ist das auch eine Art Restlverwertungsküche, die zu überraschenden Geschmackserlebnissen führen kann.

    Mittagshunger

    Die Probe aufs Exempel erfolgt dann zu Mittag im Büro – selten noch hab ich mich enttäuscht. Der Hunger ist bei mir aber meist auch groß.

    Das erste Jausenbrot startet mit einem halbfesten Schnittkäse, der in sehr vielen österreichischen Kühlschränken zu finden ist. Hier umgibt sich dessen geräucherte Variante mit Aromen aus Italien, Indien und einer Prise frischem Chili.

    So geht’s:

    (Lieblings-)Brot in dünne Scheiben aufschneiden

    Butter nach Belieben auf jede Scheibe

    Pfefferoni nach Belieben, fein schneiden

    geröstete Pinienkerne (vom Vorabend) ca. je ein TL

    je ein TL Bockshornkleesprossen

    Räucherkäsescheibchen (Bergbaron geräuchert)

    foto: reinhilde becker

    je 2 Basilikumblätter oder mehr ...

    foto: reinhilde becker

    Salatblätter und ...

    foto: reinhilde becker

    Butterbrotpapier.

    Und weil ich auch sonst Freude am Mehrfachnutzen hab' und gestern gerade ein schönes stabiles Papiersackerl angefallen ist, ...

    foto: reinhilde becker

    ... brauche ich nicht lange nach einer Transportbox suchen. (Reinhilde Becker, 20.8.2018)

    Weiterlesen:

    Brotrezepte in der EssBar

    • Reinhilde Becker hat viele Jahre beinah täglich ein Schmalzbrot in die Schule mitbekommen. Durch die Jausenbrote für ihre Kinder unternimmt sie erste Gehversuche mit Ingwer, Minze und Basilikum im Butterbrot. Seit sie nicht mehr schulbrotpflichtig ist, produziert sie für den eigenen Bedarf.
      foto: reinhilde becker

      Reinhilde Becker hat viele Jahre beinah täglich ein Schmalzbrot in die Schule mitbekommen. Durch die Jausenbrote für ihre Kinder unternimmt sie erste Gehversuche mit Ingwer, Minze und Basilikum im Butterbrot. Seit sie nicht mehr schulbrotpflichtig ist, produziert sie für den eigenen Bedarf.

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