Giraffenbulle Kimbar darf in Wiener Bundesheerkaserne bleiben

Video1. August 2018, 17:04
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25-jähriger Kimbar und Weibchen Rita und Carla waren wegen Umbau von Zoo in Kaserne gesiedelt worden. Die Rückkehr will man ihnen nicht mehr antun

Wien – Giraffenbulle Kimbar darf weiterhin in der Maria-Theresien-Kaserne in Wien bleiben und hier seinen Lebensabend verbringen. Dabei leisten ihm die Weibchen Rita und Carla Gesellschaft. Das gab Verteidigungsminister Mario Kunasek (FPÖ) am Mittwoch bekannt.

Die Tiere waren 2014 auf das Bundesheergelände übersiedelt, da ihr Gehege in Schönbrunn völlig umgebaut wurde. Die Rückkehr wollte man dem ältesten europäischen Giraffenbullen im Vorjahr nicht mehr antun. Kimbar wurde im Juni 25 Jahre alt – nur wenige Giraffen erreichen dieses Alter.

zoovienna tiergarten schönbrunn
Im Juni feierte Kimbar seinen 25. Geburtstag.

"Das Bundesheer hat eine Menge vierbeiniger Mitarbeiter. Daher ist uns eine tiergerechte Haltung und die Versorgung der Tiere über ihre 'Dienstzeit' hinaus ein wichtiges Anliegen. Deshalb war es für mich keine Frage, dass wir den Tiergarten Schönbrunn unterstützen", sagte der Ressortchef. (APA, 1.8.2018)

  • Kimbar hatte im Juni 25. Geburtstag gefeiert.
    foto: apa / norbert potensky

    Kimbar hatte im Juni 25. Geburtstag gefeiert.

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