Oberösterreichischer Künstler Herbert Friedl gestorben

    30. Juli 2018, 13:25
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    Gestaltete viele Sakralräume und setzte sich mit NS-Vergangenheit auseinander

    Linz – Der oberösterreichische Künstler Herbert Friedl ist am Freitag im Alter von 75 Jahren gestorben. Der Maler, Grafiker, Raum- und Objektgestalter lebte und arbeitete in Pregarten im Mühlviertel und in Linz. Er gestaltete viele Sakralräume in Oberösterreich wie die Jägerstätter-Stele im Linzer Mariendom, teilte die Diözese Linz in einer Presseaussendung am Montag mit.

    Der 1942 in Unterweitersdorf (Bezirk Freistadt) Geborene absolvierte nach einer Tischlerlehre die HTL für Grafik-Design und war Gasthörer an der Hochschule für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz. Ab 1978 war Friedl freischaffend tätig, einer seiner Schwerpunkte war die Druckgrafik. Mit der nationalsozialistischen Vergangenheit setzte er sich konkret auseinander. Ein Mahnmal für die Opfer der "Mühlviertler Menschenjagd" am Kalvarienberg in Wartberg ob der Aist wurde im November 2015 enthüllt. (APA, 30.7.2018)

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