Russische Hacker sollen US-Senatorin ins Visier genommen haben

    29. Juli 2018, 15:28
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    Vor den Midterm Elections im Herbst gab es offenbar Phishing-Versuche bei der Senatorin Claire McCaskill

    Die US-Senatorin Claire McCaskill gilt als neuestes Ziel von russischen Hackern. Die Demokratin aus Missouri gilt als eine der profiliertesten Kritikerinnen der russischen Regierung. Sie steht im Herbst zur Wiederwahl an, das Rennen dürfte knapp werden – so gewann US-Präsident Donald Trump in Missouri eindeutig vor Hillary Clinton.

    Phishing

    Erneut sollen laut US-Geheimdiensten russische Hacker aktiv geworden sein. Bei Mitarbeitern von McCaskill wurde Phishing versucht, es wurden also manipulierte Links per E-Mail verschickt, um Zugang zu deren Konten zu ergattern.

    Die Versuche waren aber erfolglos, berichtet Daily Beast. Die Vorfälle zeigen aber, dass Russland trotz des Wirbels rund um Manipulationen bei der US-Präsidentschaftswahl an der Beeinflussung der US-Politik durch Hacking festhält.

    Keine einheitliche Meinung

    Die offiziellen Institutionen bewerten das russische Handeln stark unterschiedlich. Während US-Präsident Donald Trump und seine Anhänger im Kongress einen Eiertanz rund um russische Einflussnahme aufführen; sind US-Geheimdienste, Demokraten und traditionelle Republikaner sicher, dass russische Agenten hochaktiv sind.

    Die Midterm Elections im Herbst, bei denen der Kongress in die Hände der Demokraten fallen könnten, gelten als Lackmustest, was die Sicherheit der US-Wahlen betrifft. US-Präsident Trump behauptete unlängst entgegen aller Indizien, dass Russland dieses Mal den Demokraten helfen möchte. (red, 29.7.2018)

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      foto: ap/elswick
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