Auch Österreicher unter abgeschnittenen Wanderern in Indonesien

Video30. Juli 2018, 12:15
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Touristen und Bergführern auf Vulkan auf der Insel Lombok wurde durch Erdrutsche der Weg abgeschnitten

Jakarta – Nach dem Erdbeben auf der indonesischen Ferieninsel Lombok sitzen mehr als 500 Wanderer – darunter auch Österreicher – auf einem aktiven Vulkan fest. Betroffen seien 560 Touristen und Bergführer, teilte der Chef des Rinjani-Nationalparks, Sudiyono, am Montag mit. Ihnen wurde demnach durch Erdrutsche der Weg abgeschnitten.

"Wir sind von den indonesischen Behörden informiert worden, dass acht Österreicher als Besucher des Nationalparks registriert sind", sagte Thomas Schnöll, der Sprecher des Außenministeriums. In Wien bemüht sich das Außenministerium, den Kontakt zu Angehörigen der acht betroffenen Österreicher herzustellen. Die Wanderer waren mit mehreren lokalen Bergführern unterwegs. "Leider waren die Österreicher nicht reiseregistriert", sagte Schnöll.

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Urlaubsinsel Lombok: Mehrere Tote nach schwerem Erdbeben.

Durch das Beben war tonnenweise Geröll und Schlamm an dem Berg niedergegangen, die Wanderwege wurden nach dem Erdbeben gesperrt.

Rettungskräfte unterwegs

Hubschrauber und Rettungsteams zu Fuß wurden entsandt, um die Hänge des Bergs Rinjani abzusuchen. An dem Berg befinden sich zahlreiche Wanderwege, die bei Touristen beliebt sind.

Das Beben der Stärke 6,4 hatte sich am Sonntag 50 Kilometer nordöstlich von Lomboks Hauptort Mataram ereignet. Mindestens 16 Menschen kamen ums Leben. Nach dem ersten Erdstoß gab es zwei weitere starke Beben sowie mehr als hundert Nachbeben. (APA, 30.7.2018)

  • Zwei Dutzend Verletzte mussten versorgt werden.
    foto: reuters

    Zwei Dutzend Verletzte mussten versorgt werden.

  • Wegen des Bebens sei der Strom ausgefallen. In der Folge wurden mehr als 40 Erdbeben registriert.
    foto: reuters

    Wegen des Bebens sei der Strom ausgefallen. In der Folge wurden mehr als 40 Erdbeben registriert.

  • Viele Touristen sitzen nun fest.
    foto: antara foto/ahmad subaidi/via reuters

    Viele Touristen sitzen nun fest.

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