ZSKA Sofia trotz Rot-Orgie nach Elferschießen Admiras EL-Quali-Gegner

    20. Juli 2018, 11:13
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    Zittersieg mit drei Ausschlüssen gegen Riga – EL Maestro: "Schwierige Situation gegen die Admira"

    Riga – ZSKA Sofia geht kommende Woche stark ersatzgeschwächt in das Hinspiel der zweiten Qualifikationsrunde zur Europa League gegen Admira Wacker. Der bulgarische Vizemeister muss nach dem 5:3-Erfolg im Elfmeterschießen gegen den FC Riga am Donnerstag drei gesperrte Spieler vorgeben.

    Der Portugiese Tiago Rodrigues sah im Erstrunden-Rückspiel in der 74. Minute Gelb-Rot. Nach dem Elfmeterschießen, das nach einem 1:1 nach 90 und 120 Minuten die Entscheidung brachte, sahen vor den Augen eines Admira-Spions auch noch der 32-jährige Kapitän und Abwehrchef Nikolaj Bodurow und der defensive Mittelfeldspieler Kristijan Malinow die rote Karte. Das Duo wird daher ziemlich sicher auch das Rückspiel gegen die Niederösterreicher verpassen. Das gilt auch für den 24-jährigen brasilianischen Offensivspieler Henrique, der in der Verlängerung wegen einer Schulterverletzung ausgetauscht werden musste.

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    Coach Nestor El Maestro geht daher nicht mit den besten Vorzeichen in den Kampf um den Aufstieg in die dritte Runde. "Wegen dem, was am Ende des Spiels passiert ist, haben wir eine schwierige Situation gegen die Admira. Da müssen wir uns jetzt etwas überlegen", sagte der frühere Co-Trainer der Wiener Austria im ZSKA-Klub-TV.

    Der 35-Jährige kehrt somit in Kürze in seine ehemalige Heimat zurück. "Ich kenne die Admira gut, das Team ist mit Riga nicht vergleichbar und hat auf jeden Fall mehr Qualität", meinte der Engländer. Das Hinspiel steigt am Donnerstag beim 31-fachen bulgarischen Meister, das Retourspiel am 2. August in der BSFZ-Arena.

    Aufseiten Rigas gab es übrigens auch drei Ausschlüsse, zwei davon ebenfalls erst nach Ende des Elferschießens, als mehrere Spieler aneinandergerieten. Die Partie wird daher für die Beteiligten noch sehr lange in Erinnerung bleiben. (APA, 20.7.2018)

    • Die rote Karte wurde am Donnerstag zum Hauptdarsteller.
      foto: apa/afp/lluis gene

      Die rote Karte wurde am Donnerstag zum Hauptdarsteller.

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