Rezept: Barbecue Chicken

    Ansichtssache25. Juli 2018, 11:00
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    Die scharfe BBQ-Sauce würzt nicht nur die Hendlteile, sondern schmeckt auch als Beilage

    Dieses BBQ Chicken lässt sich mit jedem Teil des Huhns – ob Keulen, Flügerl oder Brust – zubereiten. Ich finde Keulen ideal, da sie nicht so schnell austrocknen wie Hühnerbrust, wenn sie etwas länger gegrillt werden.

    Die Kansas-City-Style-BBQ-Sauce besteht aus relativ wenigen Zutaten und ist schnell zubereitet. Sie lässt sich auch sehr gut abändern, sollte man nicht alle Zutaten zu Hause haben. Statt einer Hot Sauce (Sriracha, Frank's et cetera) können gemahlene Chilis oder Cayennepfeffer verwendet werden, beziehungsweise kann man sie notfalls für weniger Schärfe auch ganz weglassen.

    Eine passende Ergänzung für diese Sauce wäre eine Prise gemahlener Kreuzkümmel, Senf oder Senfpulver oder eine rauchige Komponente wie geräuchertes Paprikapulver oder Chipotle Chili Powder. Statt Zwiebel- oder Knoblauchpulver kann natürlich auch das frische Pendant verwendet werden, dann die Sauce am besten pürieren. Eine gute Alternative, um gleich mehrere Gewürze in dieser Sauce abzudecken, ist die Verwendung eines BBQ-Rubs oder einer der gängigen Chili-Powder-Gewürzmischungen anstatt der einzelnen Gewürze.

    Die angegebene Menge ergibt rund 300 ml BBQ-Sauce. Nur ein Teil davon wird zum Bepinseln des Hendls benötigt – den Rest im Kühlschrank lagern und beliebig verwenden (Pommes, Burger, Pulled Pork).

    Für vier Personen benötigt man 80 bis 100 dag Hendl (hier: Oberkeulen ohne Haut und Knochen), Salz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer.

    Für die BBQ-Sauce (für circa 300 ml): 250 g passierte Tomaten, 1 EL Sriracha oder andere Hot Sauce, 2 EL Weißwein- oder Apfelessig, 1 TL Worcestersauce, 2 EL Honig, 2 bis 3 EL brauner Zucker, 1/2 TL gemahlener Koriander, 2 EL Zitronensaft, 1 TL Zwiebelpulver.

    Zum Servieren (optional): gehackte Petersilie, BBQ-Sauce, Limettenspalten.

    foto: ursula schersch

    BBQ-Sauce:

    Alle Zutaten bei mittlerer Hitze in einem Topf vermengen und kurz köcheln lassen, bis sich der Zucker aufgelöst hat und die Sauce zur gewünschten Konsistenz eingekocht ist (hier circa fünf Minuten).

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    foto: ursula schersch

    Die BBQ-Sauce in ein Schraubglas umfüllen. Zum Bepinseln des Hendls wird nur rund 1/4 der Sauce benötigt. Der Rest passt gut als Sauce zum Dazuessen oder auch für andere Gerichte wie Pommes, Burger oder Pulled Pork. Am besten aus Hygienegründen einen kleinen Teil der Sauce zum Bepinseln des Fleischs in eine eigene Schüssel füllen, da der Pinsel mit rohem Fleisch in Berührung kommt.

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    foto: ursula schersch

    Hühnerfleisch beidseitig mit Salz und Pfeffer würzen. Je nachdem, welcher Teil des Huhns verwendet wird (Brust, Keulen, Flügerl), benötigt das Fleisch unterschiedlich lange auf dem Grill, bis es durch ist.

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    foto: ursula schersch

    Bei dicken Stücken diese zuerst ohne Marinade bei mittlerer Hitze (indirekte Hitze zum Beispiel am Rand des Rosts) kurz vorgrillen und erst dann mit BBQ-Sauce bepinseln und bei hoher Hitze fertiggrillen.

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    foto: ursula schersch

    Dünnere Teile können sofort mit Marinade bespinselt und bei mittlerer bis hoher Hitze gegrillt werden. Tipp: Keulen trocknen, wenn sie etwas länger gegrillt werden, nicht so schnell aus wie Hühnerbrust.

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    foto: ursula schersch

    Wer möchte, kann das Fleisch kurz vor dem Servieren nochmals leicht mit BBQ-Sauce einpinseln. Mit gehackter Petersilie bestreuen und mit der restlichen BBQ-Sauce und einer Limettenspalte servieren.

    Viel Spaß beim Ausprobieren! (Ursula Schersch, 25.7.2018)

    Das Rezept zum Ausdrucken

    Link zum Blog der Autorin

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