Windows 10-Bordmittel können die meisten Attacken abwehren

    13. Juli 2018, 19:55
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    Windows Defender ist inzwischen zu einer Internet Security Suite herangewachsen

    Wer seinen Windows-PC schützen möchte, kann in Virenscanner, Firewall und Verschlüsselungssoftware von Drittanbietern investieren – oder einfach die Mittel von Windows 10 nutzen, so die Computerzeitschrift c’t.

    "Der Windows Defender ist inzwischen zu einer Internet Security Suite herangewachsen – vorinstalliert und werbefrei", erklärt c’t. Und das Unternehmen rüstet laufend nach, um das Betriebssystem gegen aktuelle Bedrohungen abzusichern. Mittlerweile kann sich Windows 10 also im Prinzip gegen die meisten Attacken selbstständig wehren.

    "Überwachter Ordnerzugriff"

    Ein nützliches Tool ist der Ransomware-Schutz "Überwachter Ordnerzugriff". Er bewahrt Dokumente davor, von Erpressungstrojanern verschlüsselt zu werden. Geschützt sind standardmäßig diverse Ordner wie Fotos, Videos und Dokumente, mit dem Plus-Knopf kann man jedoch weitere Verzeichnisse hinzufügen. Mit der "App- & Browsersteuerung" kann man außerdem den Reputationscheck SmartScreen konfigurieren. Er warnt den Nutzer, wenn eine Datei keine gute Reputation genießt – etwa weil sie kaum verbreitet ist. Eine geringe Verbreitung kann ein Indikator dafür sein, dass es sich um einen frischen Schädling handelt.

    BitLocker

    Wer sicherstellen will, dass Unbefugte keinen Zugriff auf seine Daten erlangen können, kann das komplette Laufwerk unter Windows 10 mit dem vorinstallierten BitLocker verschlüsseln. Wer seinen Rechner viel unterwegs benutzt, sollte in den Anmeldeoptionen die "Dynamische Sperre" einschalten. Damit sperrt Windows das Notebook, wenn sich gekoppelte Bluetooth-Geräte wie das Smartphone außer Funkreichweite befinden. Das dient als zusätzlicher Rettungsanker, wenn man sich von seinem Rechner entfernt und dabei vergisst, das System zu sperren. (red, 13.7. 2018)

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    c’t

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      foto: apa
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