Kontroverse über Protest gegen Trump und ein süßsaurer Empfang bei May

Ansichtssache13. Juli 2018, 13:41
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Die britische Premierministerin Theresa May hat US-Präsident Donald Trump zu einem ersten Gespräch empfangen. In London wurde protestiert

London – Der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan hat am Freitag die Genehmigung eines satirischen Protest gegen US-Präsident Donald Trump verteidigt. Aktivisten ließen in der Früh einen etwa sechs Meter hohen Ballon in Form eines Trump-Babys in Windeln über dem Parliament Square aufsteigen. Kritiker hatten den Ballon als beleidigend gegenüber Trump empfunden und gefordert, die Aktion zu unterbinden.

"Ehrlich gesagt, ist die Idee, dass wir das Recht auf Meinungsfreiheit einschränken, weil sich ein ausländischer Politiker auf den Schlips getreten fühlen könnte, ein Gang am Abgrund", sagte Khan dem BBC-Radio am Freitag. Trump hatte Khan zuvor in einem Interview mit der "Sun" heftig angegriffen und indirekt für Terroranschläge und Kriminalität in der britischen Hauptstadt verantwortlich gemacht. "Ich denke, dass er einen sehr schlechten Job beim Terrorismus gemacht hat, einen sehr schlechten Job bei der Kriminalität", sagte Trump.

Derweil traf Trump zu Mittag zu einem ersten Gespräch mit Premierministerin Theresa May ein, die er in seinem "Sun"-Interview ebenfalls heftig kritisiert hatte. Er lobte die Beziehung seines Landes zu London, die Stimmung blieb zumindest an der Oberfläche freundlich. (APA, red, 13.7.2018)

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