#fragenwiediezeit – Kritik am "Zeit"-Titel: Ist private Rettung von Flüchtlingen legitim?

    12. Juli 2018, 14:20
    64 Postings

    Die Wochenzeitung fragt sich, ob private Seenotrettung legitim sei und erntet auf Twitter Hohn und Rüge

    Die deutsche Wochenzeitung "Die Zeit" ist bekannt für ihre großen monothematischen Aufmacher. Sie sind in der Regel aus einem spektakulären Bild und immer öfter aus einem Fragesatz komponiert. In der aktuellen Ausgabe fragt "Die Zeit" knapp: "Oder soll man es lassen?" Gemeint ist die Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer. Im Blattinneren kann man ein Pro und Contra lesen zum Thema Rettung aus Seenot durch "private Helfer" – geleitet von der Frage, ob das denn legitim sei.

    Die deutschsprachige Twitter-Community, bestehend aus Journalisten, Politikern, Aktivisten und politikinteressierten Bürgern arbeitet sich nun unter #fragenwiediezeit an einem digitalen Zerriss des Covers ab.

    Eine kleine Auswahl polemischer, kritischer, besorgter und humorvoller Beiträge. (red, 12.7.2018)

    Ein Politiker der Links-Partei lieferte einen Vergleich mit der Rettung der thailändischen Buben.
    Ein Journalist nimmt es persönlich.
    Ein anderer Twitterer versucht's historisch ...
    ... und ein Grüner aus Wien will eine Grundsatzdebatte.
    Eine Leserin erwartet Haltung.
    • "Die Zeit" – Der Titel der Ausgabe vom Donnerstag, 12. Juli 2018.
      foto: zeit/digital

      "Die Zeit" – Der Titel der Ausgabe vom Donnerstag, 12. Juli 2018.

    Share if you care.