Beim Glücksspiel hilft Gott auch einem Pfarrer nicht

10. Juli 2018, 17:04
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Ein Schweizer Pfarrer häufte im Casino einen Schuldenberg von 1,4 Millionen Franken an

Zürich – Mit Glücksspiel im Casino hat ein Pfarrer in der Schweiz einen Schuldenberg von mehr als einer Million Euro angehäuft. Der Gottesmann war Mitte Juni entlassen worden. Das Ausmaß seiner Schulden wurde aber erst jetzt klar: 1,4 Millionen Franken (1,2 Millionen Euro), bestätigte der Anwalt am Dienstag eine entsprechende Meldung der Zeitung "Bote der Urschweiz".

Der Pfarrer hatte sich von seiner Spielsucht immer wieder in Casinos treiben lassen. Er habe Gemeindemitglieder um Darlehen angebettelt, um seine Schulden zahlen zu können, wie der Kirchenrat in Küssnacht am Vierwaldstätter See im Juni berichtet hatte. Nach Medienberichten war der Pfarrer sehr beliebt. Bei einer Spendenaktion seien 15.000 Franken zusammen gekommen. Einzelne Geprellte erwägen nach Medienberichten aber auch Strafanzeigen. Nach Wissen des Anwalts war aber noch kein Strafverfahren im Gange. (APA/dpa, 10.7.2018)

  • Beim Glückspiel sollte man nicht auf Gottes Hilfe vertrauen – nicht einmal, wenn man Pfarrer ist
    foto: apa

    Beim Glückspiel sollte man nicht auf Gottes Hilfe vertrauen – nicht einmal, wenn man Pfarrer ist

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