Youtube will Fake-News mithilfe von Wikipedia bekämpfen

    10. Juli 2018, 13:40
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    Umstrittenen Inhalten sollen künftig Faktenboxen zur Seite gestellt werden – Verbesserungen für Breaking News

    Das breite Videoangebot, das es bei Youtube gibt, führt unweigerlich dazu, dass hier auch viele Behauptungen verbreitet werden, die mit der Realität eher peripher korrespondieren. Nun will Youtube solchen "Fake-News" gezielt entgegentreten.

    Faktencheck

    Problematischen Inhalten sollen künftig Faktenboxen zur Seite gestellt werden, heißt es in einem Blogeintrag von Google. Zum Start soll diese Ergänzung nur zu einigen bekannten Verschwörungstheorien erfolgen, also etwa bei Videos, die behaupten, dass die Mondlandung nie stattgefunden hat. Für die diesbezüglichen Informationen greift Youtube unter anderem auf die Wikipedia zurück, zudem sollen auch noch weiterführende Links angeboten werden, damit sich die Youtube-Nutzer informieren können.

    Breaking News

    Eine weitere Neuankündigung: Youtube soll besser für Breaking News gerüstet werden. So sollen Liveberichte über aktuelle Ereignisse nun stärker in den Vordergrund gestellt und etwa in der App ganz oben präsentiert werden. Zudem sollen über die "Top News" Nachrichten aus "hochwertigen" Quellen extra betont werden. Beide Funktionen sollen derzeit aber auf 17 ausgewählte Länder beschränkt sein, zu denen Österreich oder Deutschland nicht gehören.

    Gezielt fördern will Youtube zudem die Berichterstattung von Lokalnachrichten, wobei diese Initiative vorerst auf die USA fokussiert ist. Außerdem betont Google, dass man konkret guten Videojournalismus fördern will, für diesen Bereich sollen über die Google News Initiative 25 Millionen Dollar ausgeschüttet werden. (apo, 10.7.2018)

    • Faktencheck schon in der Youtube-Suche.
      grafik: google

      Faktencheck schon in der Youtube-Suche.

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