Der "Tatort"-Mutant im Fernsehen: Til Schweiger lässt es krachen – Top oder Flop?

    Ansichtssache8. Juli 2018, 18:28
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    In "Tschiller: Off Duty" muss Nick Tschiller seine Tochter retten

    foto: orf/ard/nik konietzy

    2016 lieft der "Tatort"-Mutant im Kino, am Sonntag um 20.15 Uhr servierten ihn ORF und ARD im Fernsehen: "Tschiller: Off Duty" war eigentlich ein von Til Schweiger mitproduzierter Kinofilm, der inhaltlich die Handlung der "Tatort"-Folge "Fegefeuer" aufnimmt.

    Zum Inhalt

    Der Hamburger LKA-Ermittler Nick Tschiller (Til Schweiger) ist nach der Ermordung seiner Frau außer Dienst gestellt worden. Als seine 17-jährige Tochter Lenny (gespielt von Schweigers Tochter Luna Schweiger) spurlos verschwunden ist, läuten die Alarmglocken. Sein Kollege Yalcin Gümer (Fahri Yardim) kann ihr Handy in Istanbul orten. Dort ist Tschillers Erzfeind Astan aus dem Knast entkommen. Tschiller und Gümer eilen in die Türkei, doch Lenny ist bereits in der Gewalt skrupelloser Verbrecher und nach Moskau verschleppt worden.

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    foto: orf/ard/nik konietzy

    Die "Taz" findet auf Twitter wenig schmeichelhafte Worte und schreibt: "Knall, Bumm, Peng, Bäm, Flopp. Das kann nur der neue #Tatort mit #TilSchweiger sein. Er ist so was wie der #Seehofer der Filmbranche. Das große Ganze ist wurscht, es geht nur ums eigene Ego."

    Und weiter heißt es: "Eigentlich könnte man es dabei belassen, den Sendetermin zu nennen: Sonntagabend, 8. Juli. Mitten in der traditionellen 'Tatort'-Sommerpause. Dann, wenn eigentlich nur C-Movies mit drittklassigen Schauspielern aus dem Schrank geholt werden. Weil eh alle im Freibad, im Urlaub oder im WM-Tran sind.

    Insofern passt es, dass die ARD den Til-Schweiger-'Tatort' 'Off Duty' genau jetzt erstmals sendet."

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    foto: orf/ard/nik konietzy

    Im TV-Tagebuch des STANDARD schreibt Colette M. Schmidt: "Die Zutaten: ein bisschen Geheimdienstverschwörung, etwas autoritäres Regime, eine Prise Turbokapitalismus, Menschen und Organhandel und jede Menge fliegender Fäuste. Irgendwann zwischen Verfolgungsjagd im Lada und Russen-Pop muss man sich noch einmal konzentrieren. Wer hat jetzt noch einmal die Tochter? Egal, Tschiller wird sie schon finden."

    Was sagen Sie? Top oder Flop? (red, 8.7.2018)

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