Zehn Bewerber für "Wiener Zeitung"-Geschäftsführung

    6. Juli 2018, 12:33
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    Das Bundeskanzleramt will den neuen Chef per 1. September bestellen

    Wien – Zehn Personen trauen sich zu, die "Wiener Zeitung" umzukrempeln. So viele Bewerbungen gibt es nämlich für die Geschäftsführung des Republiksblatts, wie das Bundeskanzleramt auf APA-Anfrage erklärte. Mit 1. September soll die neue Leitung bestellt sein, ist das Ziel von Medienminister Gernot Blümel (ÖVP).

    Der Vertrag des bisherigen Geschäftsführers Wolfgang Riedler, der mit Ende Juni auslief, ist dafür noch um zwei Monate verlängert worden, hieß es im Kanzleramt. Für die neue, dreijährige Funktionsperiode hat sich Riedler aber nicht beworben, sagte er der APA.

    Für das Bestellungsverfahren wurde eine Kommission eingesetzt, in der auch "Wiener Zeitung"-Aufsichtsratsvorsitzender Frank Hensel Mitglied ist. Begleitet werde das Verfahren durch einen "externen Personalberater", sagte Blümels Sprecherin.

    Die "Wiener Zeitung" muss strategisch neu aufgestellt werden, da die ÖVP-FPÖ-Koalition die Pflichtveröffentlichungen von Firmen und die staatlichen Verlautbarungspflichten im Amtsblatt abschaffen will. "Erfahrung in der Restrukturierung und Neuorganisation" sowie "Erfahrung im Bereich der Unternehmensplanung in Hinblick auf digitale Geschäftsmodelle" waren demnach auch in der Ausschreibung gefragt. (APA, 6.7.2018)

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