Auch FBI dabei: US-Ermittlungen gegen Facebook ausgeweitet

    3. Juli 2018, 08:21
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    Die Untersuchung von Facebooks Verhalten beim Cambridge Analytica-Skandal wird offenbar stark ausgeweitet

    Facebook gerät in den USA juristisch unter Druck. Mittlerweile ermitteln vier US-Behörden gegen das soziale Netzwerk. Dabei steht primär der Skandal rund um die britische Firma Cambridge Analytica im Fokus. Diese hatte durch ein Quiz auf Facebook Daten von bis zu 71 Millionen US-Nutzern abgesaugt. Facebook beließ es 2015, als der Vorfall entdeckt wurde, bei einer Verwarnung. Im Frühjahr 2018 wurde jedoch publik, dass die Daten nicht gelöscht worden waren.

    Bußgelder drohen

    Das Verhalten des IT-Konzerns wird nun vom FBI, der Börsenaufsicht, der Bundeshandelskommission FTC sowie dem Justizministerium untersucht. Letzteres hat die Hoheit über die Ermittlungen inne. Laut Washington Post sind auch die öffentlichen Aussagen von Facebook-Managern Teil der Untersuchung. Die Zusammenarbeit von gleich vier Behörden dürfte für Facebook nichts Gutes bedeuten. Die FTC kann beispielsweise Bußgelder in der Höhe von mehreren Milliarden Dollar verhängen.

    Weltweite Kritik

    Facebook gibt an, stets mit Behörden kooperiert zu haben. Die Enthüllungen rund um Cambridge Analytica hatten weltweit für heftige Kritik gesorgt. In mehreren Ländern kam es zu parlamentarischen Untersuchungen, etwa im US-Kongress. (red, 3.7.2018)

    • Für Facebook herrschen momentan widrige Bedingungen
      foto: reuters/gaillard

      Für Facebook herrschen momentan widrige Bedingungen

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