"Fallout 76": Kein Crossplay, "da Sony nicht so hilfsbereit ist, wie das alle gerne hätten"

    2. Juli 2018, 09:51
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    Hersteller Bethesda beschwert sich über die Haltung des PS4-Herstellers

    Käufer des kommenden Multiplayer-Action-Rollenspiels "Fallout 76" werden nicht plattformübergreifend mit- und gegeneinander spielen können. Schuld daran sei laut Aussagen des Chefentwicklers Todd Howard PS4-Hersteller Sony. Laut dem Bethesda-Designer sei der japanische Konzern in Sachen Crossplay "nicht so hilfsbereit, wie das alle gerne hätten", heißt es in einem Interview mit der Seite Gamestar. "Wir würden das liebend gerne machen, aber aktuell ist das nicht möglich."

    Sony steht bereits seit geraumer Zeit in der Kritik von Konsumenten, weil der Konzern das Zusammenspiel zwischen PS4-Spielern und Nutzern anderer Konsolen wie Xbox One und Nintendo Switch unterbindet. Als Grund dafür nannte Sony in der Vergangenheit vor allem wirtschaftliche Bedenken.

    Eine Frage des Geldes

    Ein großer Teil der Einnahmen werden heute durch den Verkauf von Online-Spielinhalten generiert. Plattformbetreiber wie Sony schneiden hier einen Prozentsatz mit. Insofern möchte Sony als führender Konsolenhersteller Spieler in seinem eigenen Ökosystem behalten. Aufgrund des anhaltenden Drucks seitens der Hersteller, die von einer breiteren, plattformübergreifenden Spielerschaft profitieren, und aufgrund der lautstarken Kritik der Konsumenten deutete Sony in jüngster Vergangenheit allerdings an, an einer Lösung zu arbeiten. Vorerst zumindest für das populäre Online-Game "Fortnite: Battle Royale". (zw, 2.7.2018)

    wirspielen
    "Fallout 76" erscheint bereits im Herbst.
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      foto: fallout 76 / bethesda

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