Australien geht gegen Einweg-Plastiksackerl vor

    1. Juli 2018, 14:26
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    Es drohen Strafen von bis zu 4.000 Euro

    Canberra – Im Kampf gegen Plastikmüll sind in Australien seit Sonntag weitere Verbote gegen Einwegtüten in Kraft. Die Bundesstaaten Queensland und Western Australia haben es Geschäften untersagt, dünne Plastiksackerl mit einer Dicke von weniger als 0,035 Millimetern anzubieten. Bei Verstößen droht eine Strafe von umgerechnet bis zu 4.000 Euro.

    Damit sind nun in ganz Australien mit Ausnahme des Bundesstaats New South Wales solche Einschränkungen in Kraft. Zudem wollen drei der größten Supermarktketten des Kontinents – Woolworth, Coles und IGA – freiwillig keine Einweg-Plastiksackerl anbieten.

    Mehrfach nutzbare, dickere Plastiksackerl bleiben in Australiens Supermärkten weiterhin verfügbar. Nach Angaben der Umweltschutzorganisation Clean Up Australia landen jedes Jahr fünf Milliarden Plastiksackler bei Konsumenten. Australiens Parlament hat sich vergangene Woche für ein Verbot von anderen Einweg-Plastikprodukten wie Kaffeebechern und Essensbehältern ausgesprochen. (APA, 1.7.2018)

    • Vom Verbot sollen die dünnen Sackerl betroffen sein.
      foto: reuters/athit perawongmetha

      Vom Verbot sollen die dünnen Sackerl betroffen sein.

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