Deutscher Student erfindet Airbag für Smartphones

    29. Juni 2018, 11:25
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    Philip Frenzel tüftelte rund vier Jahre lang an seiner Erfindung, die großteils aus dem 3D-Drucker kommt

    Bis zu 1.000 Euro kosten aktuelle Spitzen-Smartphones bei ihrer Veröffentlichung. Grund genug, die Geräte vor Unfällen zu schützen. Dafür greifen viele Nutzer auf dicke Handyhüllen zurück, die den Aufprall beim Fallenlassen des Geräts abfedern und damit Sprünge und Kratzer verhindern.

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    Doch die Zusatzhüllen, etwa aus Panzerglas, machen die Smartphones klobig und oftmals schwieriger bedienbar. Der deutsche Student Philip Frenzel hat nun eine Lösung für diese Dilemma gefunden: Er patentierte einen Smartphone-Airbag, der sich beim Fall des Geräts automatisch öffnet.

    Handarbeit und 3D-Druck

    Vier Jahre schraubte Frenzel an seiner Erfindung. Darunter war viel "Handarbeit", Frenzel hat Teile "selber gelötet". Für die Komponenten griff er auf den 3D-Drucker zurück. Sein "Anti-Dampening"-Airbag wurde bereits ausgezeichnet, etwa mit einem Preis der Deutschen Gesellschaft für Mechatronik. Bis zu einer Marktreife dürfte es noch etwas dauern – aber nicht allzu lange, denn der Prototyp sorgt momentan weltweit für Begeisterung.

    Die einzige Befürchtung, etwa von Gizmodo geäußert, ist, dass sich der Airbag unabsichtlich in der Hose öffnet. Das sollte jedoch nicht passieren, da Sensoren feststellen, wann sich das Smartphone tatsächlich im freien Fall befindet. (red, 29.6.2018)

    • Befindet sich das Smartphone im freien Fall, löst sich automatisch ein Airbag
      foto: screenshot

      Befindet sich das Smartphone im freien Fall, löst sich automatisch ein Airbag

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