John McAfee soll von "Feinden" vergiftet worden sein

    23. Juni 2018, 14:03
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    Der 72-jährige Gründer des Antivirenprogramms teilt auf sozialen Medien Fotos eines Krankenhausaufenthalts

    Der Gründer des Antivirenprogramms McAfee, John McAfee, gibt an, Opfer eines Mordversuchs gewesen zu sein. "Inkompetente Feinde" sollen heimlich etwas, was er getrunken hat, vergiftet haben. Das schreibt der 72-jährige auf dem Kurznachrichtendienst Twitter. Deswegen habe er drei Tage lang nichts getwittert.

    Kündigt Vergeltung an

    Auch teilte er mehrere Fotos von sich, die ihn in einem Krankenbett zeigen. "An diejenigen, die das getan haben – ihr werden bald die wahre Bedeutung von Rache verstehen", schreibt McAfee verärgert und kryptisch. "Ich weiß genau, wer ihr seid." Er beantwortete nicht, um welches Gift es sich handelte. In einem weiteren Tweet schreibt er, dass es sich um den elften versuchten Mordanschlag an ihm handle. "Komischerweise hat keiner der Mörder mehr als zwei Monate nach dem Versuch überlebt. Sie alle hatten einen bizarren Unfall. Es ist eine komische Welt", schreibt er.

    US-Behörde habe ihm "gedroht"

    Zuvor hatte er auf dem Kurznachrichtendienst geschrieben, dass er Initial Coin Offerings, einer Methode, um Geld für neue Kryptowährungs-Projekte, nicht mehr unterstützen würde, weil er "Drohungen" von der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde für die Kontrolle des Wertpapierhandels bekommen habe. Ob die Beiträge miteinander in Verbindung stehen, ist unbekannt.

    McAfee gilt als umstritten. So war er in der Vergangenheit mutmaßlich zeitweise in einem Mordfall verwickelt, konsumierte harte Drogen, wurde beim Autofahren unter dem Einfluss von Medikamenten erwischt und wollte sogar zeitweise für den US-amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf kandidieren. (red, 23.6.2018)

    • McAfee sei Opfer eines Mordversuchs gewesen.
      foto: apa/afp/fred dufour

      McAfee sei Opfer eines Mordversuchs gewesen.

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