Forscher rätseln über spätrömische Leichen mit abgehackten Beinen

    Ansichtssache24. Juni 2018, 21:39
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    foto: mola headland infrastructure

    Rätselhafte Gräber aus spätrömischer Zeit

    Archäologische Ausgrabungen an einer Autobahnbaustelle der A14 zwischen Cambridge und Huntington in England haben äußerst ungewöhnliche Gräber zutage gefördert: Die Forscher entdeckten die Skelette zweier Männer, denen man offenbar beide Beine auf Kniehöhe abgetrennt hatte. "Jemand hatte offensichtlich etwas gegen diese Kerle", erklärte der Archäologe Jonathan House vom Mola Headland Infrastructure Team gegenüber dem "Guardian". Noch ist eine genaue Datierung ausständig, vieles weist allerdings darauf hin, dass die beiden Gräber aus spätrömischer oder früher angelsächsischer Zeit rund um das fünfte Jahrhundert stammen.

    Die Leichen waren im rechten Winkel zueinander angeordnet worden, ihre Unterschenkel lagen seitlich am Körper und die Schädelknochen waren zertrümmert. Was den Männern zugestoßen sein könnte, ist vorerst noch rätselhaft. "Vielleicht wurden ihnen die Beine abgeschnitten, um sie am Verlassen ihrer Gräber zu hindern. Oder sie wollten zuvor flüchten, sind erwischt und dafür auf grausame Weise bestraft worden", spekuliert die leitende Archäologin Kasia Gdaniec.

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