Forscher rätseln über spätrömische Leichen mit abgehackten Beinen

    Ansichtssache24. Juni 2018, 21:39
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    Außerdem: Steigendes Risiko durch künstliche Mikroben, mehr Lebenszutaten auf Ceres und erhöhte Erdbebengefahr in Kalifiornien

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    foto: reuters/naoto yoshidome

    Der Shinmoe meldet sich zurück

    Einige Vulkane rund um den Globus sorgen derzeit für Ungemach: Guatemalas Volcán de Fuego, Hawaiis Kīlauea und auch der Gunung Agung auf Bali spucken fortdauernd Lava und Aschewolken aus. In der vergangenen Woche hat sich nach mehreren Wochen der Ruhe auch wieder der Vulkan Shinmoe im Süden Japans zurückgemeldet. Eine 2,6 Kilometer hohe Aschesäule stieg am Freitagmorgen (Ortszeit) von dem Berg auf der Insel Kyushu auf, wie die japanische Wetterbehörde mitteilte. Sie warnte zugleich vor Gesteinsbrocken und einem Strom aus Asche, Gas und Lava in der Umgebung des gut 1400 Meter hohen Shinmoe.

    Berichte über Verletzte oder Schäden gab es zunächst nicht. Die Behörden beließen den Alarm auf der dritthöchsten von fünf Warnstufen. Der Vulkan war Anfang März erstmals seit sieben Jahren heftig explodiert und kommt seitdem nicht nur Ruhe. Das Inselreich Japan liegt auf dem Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde, in der es immer wieder zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen kommt. Allein Japan zählt rund 110 aktive Vulkane. Etwa 50 davon werden rund um die Uhr überwacht, darunter auch der Shinmoe.

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