Forscher rätseln über spätrömische Leichen mit abgehackten Beinen

    Ansichtssache24. Juni 2018, 21:39
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    Außerdem: Steigendes Risiko durch künstliche Mikroben, mehr Lebenszutaten auf Ceres und erhöhte Erdbebengefahr in Kalifiornien

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    foto: ssc

    Experimentelle Mission gegen Weltraumüll

    Weltraummüll entwickelt sich mittlerweile zu einem Problem, das auch die bemannte Raumfahrt gefährdet. Laut Einschätzung der Europäischen Weltraumorganisation Esa kreisen derzeit über 600.000 Objekte mit einem Durchmesser größer als ein Zentimeter in Umlaufbahnen um die Erde. Etwa 13.000 Objekte ab einer Größe von fünf Zentimetern werden mithilfe des US-amerikanischen Space Surveillance Systems kontinuierlich beobachtet. Konkrete Maßnahmen existieren gegen diese Geschosse vorerst nicht, immerhin aber gibt es einige Experimente, die darauf abzielen, den Abfall im Orbit in weiterer Zukunft zumindest teilweise zu beseitigen.

    Ein von britischen Wissenschaftern entwickeltes Konzept wird derzeit unter Realbedingungen getestet: Der experimentelle RemoveDebris-Satellit war im vergangenen April zur ISS gebracht worden und hat am vergangenen Mittwoch die Raumstation verlassen. Der rund 100 Kilogramm schwere Satellit (im übrigen das schwerste Objekt, das je die ISS im Orbit verlassen hat) hat zwei Mini-Satelliten an Bord. Aufgabe dieses Gespanns wird es sein, Weltraummüll zu erkennen und mithilfe eines Netzes und einer Harpune einzufangen.

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