Forscher rätseln über spätrömische Leichen mit abgehackten Beinen

    Ansichtssache24. Juni 2018, 21:39
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    Außerdem: Steigendes Risiko durch künstliche Mikroben, mehr Lebenszutaten auf Ceres und erhöhte Erdbebengefahr in Kalifiornien

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    foto: apa/dpa/carsten rehder

    Mehr Wolf-Hund-Mischlinge zu erwarten

    Mit der Ausbreitung des Wolfes in Europa wächst auch die Wahrscheinlichkeit für Paarungen mit Hunden. Die Mischlinge sind nach Ansicht von Experten in freier Natur überlebensfähig. Sie könnten weniger scheu und somit gefährlicher sein als reinrassige Wölfe. Das wiederum könne es notwendig machen, sie zu töten. Bisher gab es in Deutschland nur wenige nachgewiesene Einzelfälle, wie es von der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) im sächsischen Görlitz heißt. Wölfe sind eine streng geschützte Tierart, auch Wolfshybride genießen Schutz und sind nur mit naturschutzrechtlicher Ausnahmegenehmigung zu töten.

    Seit der Jahrtausendwende vermehren sich Wölfe wieder in Deutschland, nachdem sie rund 150 Jahre als ausgestorben galten. Bundesweit gibt es etwa 800 der Tiere, vor allem in Niedersachsen und in Ostdeutschland. In Österreich wurden laut WWF von 2009 bis 2015 jeweils zwischen zwei und sieben Wölfen genetisch nachgewiesen. Dies waren Durchzügler, die aus den Karpaten, aus der Schweiz und Italien sowie aus dem slowenisch-kroatischen Raum stammen. Immer wieder hielten sich Tiere über einen längeren Zeitraum bei uns auf, die aber plötzlich wieder verschwanden. Spätestens 2016 haben sich in Allentsteig ein Weibchen und ein Männchen niedergelassen, die erstmals seit mehr als 100 Jahren für Nachwuchs in der Alpenrepublik sorgten.

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