Forscher rätseln über spätrömische Leichen mit abgehackten Beinen

    Ansichtssache24. Juni 2018, 21:39
    26 Postings

    Außerdem: Steigendes Risiko durch künstliche Mikroben, mehr Lebenszutaten auf Ceres und erhöhte Erdbebengefahr in Kalifiornien

    Bild 17 von 17
    foto: alpenzoo innsbruck-tirol

    Zoowelt

    Vorbeugen ist besser als heilen. Das gilt insbesondere für betagte Braunbären: Die im Innsbrucker Alpenzoo "wohnhafte" 26 Jahre alte Bärendame "Martina" wurde daher kürzlich einem umfassenden Gesundheitscheck unterzogen, wie der Zoo mitteilte. Das Fazit der Untersuchung, die unter Narkose erfolgte: Das Tier im vorgerückten Alter ist pumperlgesund und darf sich berechtigte Hoffnungen auf zahlreiche weitere Bären-Jahre machen. Das Zooteam hatte in letzter Zeit immer wieder das Gefühl, dass "Martina" das ein oder andere gesundheitliche Problem aufweise, hieß es.

    Also schritt man zur Tat: Der Zootierarzt sowie Bären-Expertin Johanna Painer, Tierärztin von der Veterinärmedizinischen Universität in Wien, führten Ultraschall- und Röntgenuntersuchungen, Blutanalysen und Checks von Zähnen und Augen durch. Unterstützt wurde der Alpenzoo dabei von einer Medizintechnik-Firma, die mit den neuesten Röntgengeräten aufgewartet hatte, um alle Untersuchungen zeitsparend im Innenstall erledigen zu können. Das Ergebnis: Bis auf altersbedingte Erscheinungen wie eine leichte Arthrose und drei Zähne, die gezogen werden mussten, ist "Martina" kerngesund. Befund negativ, Bärin und Alpenzoo-Team mehr als erleichtert. (tberg, red, 24.6.2018)

    Share if you care.